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Wachstumsmarkt Markisen erwilo investiert in neue Pulverbeschichtungsanlage

erwilo hat rund zwei Millionen Euro in eine neue Pulverbeschichtungsanlage am Produktionsstandort im ostwestfälischen Lübbecke investiert. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit ist der Startschuss am 15. März 2019 gefallen. Fachhändler können künftig aus einem erweiterten Farbprogramm von 20 Standardfarben ohne Aufpreis sowie einer verkürzten Lieferzeit profitieren.

Nach rund fünfmonatiger Bauzeit ist der Startschuss der neuen Anlage am 15. März 2019 gefallen.

Bessere Beschichtungsqualität

"Das Markisengeschäft ist ein klarer Wachstumstreiber für uns", betont erwilo-Geschäftsführer im Exklusivinterview mit sicht+sonnenschutz. Dank der State-of-the-Art-Technologie sei man in der Lage, sämtliche Metallbauteile inhouse zu lackieren. "Früher haben wir einen Teil der Arbeiten mit externen Dienstleistern abdecken müssen", ergänzt der Firmenchef. Mit der neuen Anlage entfielen Mehraufwand und zusätzliche Transportwege. Durch den höheren Automatiserungsgrad könne erwilo die Lieferzeiten verkürzen, zudem sei die Beschichtungsqualität deutlich besser. Auch werde das Unternehmen die Zahl der Standardfarben von ehemals zwei auf 20 erhöhen. "So können Fachhändler die Markise exakt an die Farbe von Wintergarten, Fenster oder Türen anpassen, ohne dafür mehr zu bezahlen", verspricht Kattelmann.

Höherer Automatisierungsgrad

Weitere Vorteile sind die gestiegenen Kapazitäten und schnellere Farbwechsel. "Zurzeit läuft die Anlage im Einschichtbetrieb. Während der Hochsaison kann sie aber auch im Zwei- oder sogar Dreischichtbetrieb fahren", sagt Kattelmann. Farbwechsel seien innerhalb von nur 30 Sekunden realisierbar. Auch in puncto Umweltfreundlichkeit setze die Anlage neue Maßstäbe. Durch die chromfreie Vorbehandlung könnten höchste Anforderungen an nachhaltige Qualitätsstandards erfüllt werden. Darüber hinaus will erwilo personell weiter wachsen. "Mittelfristig werden wir die Zahl der Mitarbeiter am Standort Lübbecke von derzeit 35 auf 70 Mitarbeiter erhöhen", verrät Kattelmann.

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