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Rollläden als Schutz vor Einbrechern BVRS begrüßt neue Fördermaßnahme zu Einbruchschutz

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) begrüßt die heute vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz in Kraft gesetzte Förderung von baulichen Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche. Demnach können private Eigentümer und Mieter ab sofort direkte Zuschüsse bis zu 1.500 Euro bei der KfW in Anspruch nehmen.

Wer diese Einbruchschutzmaßnahmen mit einem altersgerechten Umbau kombiniert, kann insgesamt bis zu 5.000 Euro Zuschuss erhalten. "Angesichts steigender Einbruchszahlen ist das ein gutes Signal", sagte Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro fördert der Bund in den kommenden drei Jahren die Nachrüstung von einbruchhemmenden Fenstern und Rollläden.

Positiv bewertet der BVRS die Kombinierbarkeit von Einbruchschutzmaßnahmen mit dem KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen". Darin stehen bis Ende 2017 jährlich weitere 10 Millionen Euro zur Verfügung. Besonders wichtig, betont Silber-Bonz, sei die Fördervorschrift, wonach die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen des Handwerks erfolgen muss.

Silber-Bonz: Es muss nicht RC2 sein

Für nicht praktikabel hält der BVRS die Anhebung der technischen Mindestvoraussetzungen der Produktqualität auf die Widerstandsklasse RC2. Die nach der BVRS-Richtlinie 111 als einbruchhemmend angesehenen Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen fallen bisher nicht darunter. "Die jahrzehntelangen Erfahrungen unserer Fachhandwerksbetriebe zeigen jedoch sehr wohl, dass diese Rollläden in vielen Fällen Einbrecher von weiteren Versuchen abbringen", meint Silber-Bonz.

Sind solche Rollläden geschlossen, könne der Einbrecher in der Regel gar nicht erst bis zum Fenster vordringen. Daher will der BVRS weiter auf die Politik einwirken, diese vergleichsweise preiswerte Lösung künftig in ihrer Förderung zu berücksichtigen.

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