ift Rosenheim: Premiere für neues Digitalformat

Eine Premiere der besonderen Art feierte das ift Rosenheim am heutigen Donnerstag mit den Rosenheimer Tür- und Tortagen digital: Anstelle einer Präsenzveranstaltung ging das Institut mit einem Streaming-Format an den Start. „Wir hätten Sie gern persönlich in Münster begrüßt, aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Moderator Manfred Stoff vom ift Rosenheim zur Begrüßung (s. Foto). Dennoch sei die Digitalausgabe keine Notlösung, sondern ein Meilenstein, den das ift ganz bewusst habe setzen wollen. 85 Zugänge für Firmen aus sechs Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen – seien zur Verfügung gestellt worden.

Eigentlich hatte sich Jörn Lass, seit dem 1. Januar 2020 neuer Institutsleiter am ift Rosenheim, seinen Start anders vorgestellt, aber besondere Situationen erfordern eben besondere Maßnahmen. „Uns war schnell klar, dass wir die Veranstaltung nicht absagen, sondern neue Wege gehen wollten“, bestätigte er. So habe man die Chance genutzt, neuartige Digitalformate voranzutreiben. Seiner Einschätzung nach sind die Nachhaltigkeit der Produkte und die sichere Zutrittsüberwachung mit digitalen Lösungen die großen Herausforderungen der Tür- und Torbranche. Im Zuge der Überwindung der Krise werde sich der Markt verändern.

Das Vortragsprogramm war in die Themenblöcke Sicherheit, Markt & Trends, Brandschutz sowie Tore & Schwellen unterteilt. Die Referenten, u.a. vom ift Rosenheim, vom LKA München und vom VDMA, hielten kurze Impulsvorträge. Im Rahmen einer anschließenden Diskussionsrunde konnten die Teilnehmer ihre Fragen an die Experten richten. Aufgelockert wurde das Veranstaltungsformat durch Kurzumfragen und ein Live-Cooking in der Mittagspause.

Den vollständigen Bericht über die Rosenheimer Tür- und Tortage lesen Sie in der Sommerausgabe von sicht+sonnenschutz.


Warema: Steinberg sieht ungenutztes Potenzial für Branche

Nach einem Jahr als Vorstand Global Market bei Warema sieht Christian Steinberg (51; unser Bild – Foto: Kober) ungenutzte Potenziale für die Sonnenschutzbranche. In Hinblick auf seine beruflichen Stationen, je in vorderster Front, bei Geberit und Hansgrohe zieht er folgenden Vergleich zu SHK: „Das Bad punktet mit Lebensgefühl und Wassersparen. Unsere Produkte sparen Energie und versprechen Lebensgefühl auf der Terrasse, dazu kommen als Assets Kohlendioxidreduktion, ein gesundes Raumklima und die Verkörperung der Idee SmartHome.“ So gesehen, dürfte der Sonnenschutz mit seinen vielfältigen Nutzenargumenten den SHK-Lösungen in Sachen Endverbraucherinteresse in nichts nachstehen. Und da sind weder klimatische Veränderungen noch ein neues Konsumverhalten nach Corona eingepreist.

Worauf Christian Steinberg es zurückführt, dass die Branche im Verhältnis zum Wellnessversprechen Luxusbad ins Hintertreffen geraten ist, und welche mittelfristigen Marktverschiebungen im Gefolge der Pandemie er erwartet, lesen Sie ab dem 17. Juli in der großen Sommerausgabe von sicht+sonnenschutz. Hier finden Sie die Videofassung des Steinberg-Interviews auf www.sicht-sonnenschutz.com, mehr dazu gibt es ebenfalls in der Juninummer des Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.