Warema: Cloud-basierte App-Steuerung zur Messe

Wer von weiter weg die Anwesenheit simulieren möchte, indem er die zur Straße orientierte Verschattung verfährt, oder einfach sicherstellen will, im Garten nicht an seine WLAN Grenzen zu stoßen, für den sind Cloud-basierte Bedienlösungen wie die WMS WebControl pro-Applikation von Sonnenschutz-Marktleader Warema das Mittel der Wahl. Beim Termin mit Tatjana Lührs, Head of Smart Building Solutions Bernd Riedmann (unser Bild; Foto: Kober) und Rüdiger Dümig, Head of PM für diese Sparte, hat sich sicht+sonnenschutz-Online heute ein Bild davon gemacht, was Messebesucher zur Neuheit auf der FENSTERBAU FRONTALE erwartet. Und dann kommt noch ein richtiger Hammer für Nürnberg, ein für Warema (und auch großenteils die Branche) komplett neuer Weg zu SmartHome, über den wir noch nicht sprechen dürfen.

Infos zum Exklusivtermin in Marktheidenfeld finden Sie in den Jännerausgaben der Zeitschriften GFF und sicht+sonnenschutz, der Newsletternummer 1/20 des GFF Report sowie hinsichtlich des noch unveröffentlichten Themas in sicht+sonnenschutz 2-3.


VfS: Der kleine Sicherheitsverantwortliche

Zum Auftakt des dreitägigen Seminars „Der kleine Sicherheitsverantwortliche – Mechanik“ am heutigen Dienstag erfuhren die Teilnehmer, welche baulichen Maßnahmen zur Vorfeldsicherung es gibt und wie einbruchhemmende Fenster und Türen funktionieren. Zu der Veranstaltung hatte der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) ins niedersächsische Hildesheim eingeladen. Gerald Lomp, Polizeihauptkommissar beim Landeskriminalamt Niedersachsen a.D., stellte die DIN 18104 Teil 1 und 2 zur sicherheitstechnischen Nachrüstung von Fenstern und Türen sowie die DIN 1627, Prüfnorm zur Bewertung von einbruchhemmenden Eigenschaften von Türen, Fenstern und Vorhangfassaden, vor. Mit einem Schraubendreher ausgerüstet, konnten die Teilnehmer selbst einen Einbruchversuch starten und sich davon überzeugen, dass auch Ungeübte in der Lage sind, ein Standardfenster innerhalb weniger Sekunden zu öffnen. „Das Thema Sicherheit muss noch stärker in den Köpfen der Menschen ankommen“, sagte Lomp.

Mehr über das VfS-Seminar lesen Sie im Rahmen der Vorberichterstattung zur Perimeter Protection 2020 in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.



ITRS: Neustart mit viel Muskelkraft

Der Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz (ITRS) hat auf seiner heutigen Mitgliederversammlung die Änderung der Satzung in einem wesentlichen Punkt beschlossen: In Zukunft soll es unter dem Dach des ITRS nur noch zwei starke Fachgruppen geben: die Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) und die BKTex, in der die bestehenden weiteren Fachgruppen als Fachausschüsse fortleben. Durch die schlankere Struktur will sich der Verband zukunftssicher aufstellen. Insbesondere der Bedarf an ehrenamtlichen Positionen, für die sich meist nur schwer Bereitwillige finden lassen, reduziere sich deutlich. Bislang standen den insgesamt acht Fachgruppen je drei Personen im Vorstand vor. Diese Zahl reduziert sich nun auf sechs.

Nachdem die Mitglieder die Satzungsänderung beschlossen hatten, galt es für die neue BKTex-Gruppe den Vorstand zu wählen: Einstimmig bestimmten die Stimmberechtigten Stefan Regenfuß (Röder) zum Vorsitzenden, zu dessen Stellvertretern wählten sie Roger Remmel (Edscha) und Christopher Musculus (Musculus). Für die Familie Musculus gab es weiteren Grund zur Freude: Sandra Musculus war zuvor als Schatzmeisterin in das ITRS-Präsidium gewählt worden. Dort folgt sie auf Michael Teckenberg. Morgen geht es weiter: Dann will sich die IVRSA als Verein im Verein gründen.

Den ausführlichen Bericht zur Tagung lesen Sie in der Januarausgabe der sicht+sonnenschutz.


Zu Besuch bei Renson nahe Gent, Belgien

110 Jahre – solange gibt es Renson schon. Dem belgischen Unternehmen ist das hohe Alter nicht anzusehen, wie sicht+sonnenschutz-Redakteurin Andrea Mateja heute beim Besuch des Firmensitzes nahe Gent, Belgien, feststellen durfte. Das Gebäude ist modern und auch Look und Feel in Produktion und Showroom spiegeln das wider. Das mag wohl auch daran liegen, dass Renson einen hohen Wert auf Innovationen legt. „Zehn Prozent der Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. 75 Prozent des Wachstums der vergangenen fünf Jahren sind auf unsere Innovationen zurückzuführen“, sagte Roel Berlaen, PR-Verantwortlicher bei Renson. Das Streben nach Innovationen soll dem Zweck dienen, Räume für das gesunde Wohnen zu schaffen. Um seine Systeme zu testen, entwickelte Renson kürzlich auch das neue Concept Home (siehe Foto), ein Einfamilienhaus für Real-Life-Tests. Eine Besichtigung dieses Gebäudes, stand ebenfalls heute auf dem Plan. Morgen geht es dann zum neuen, sich noch im Bau befindlichen Outdoor Experience Center.

Alles zum Besuch von sicht+sonnenschutz bei Renson lesen Sie in unserer Januarausgabe.


Light+Building wird 20


Vernetzung ist eines der zentralen Themen auf der Light+Building 2020, die vom 8. bis zum 13. März 2020 unter dem Motto „Connecting.Pioneering.Fascinating“ stattfindet. Das ist heute auf der Pressekonferenz zur 20. Ausgabe der Weltleitmesse deutlich geworden. „Vernetzung und Systemintegration, wer diese Themen als Handwerker nicht angeht, wird für Kunden zunehmend uninteressant“, sagte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingold Jakobi. Aus diesem Grund nehme dieser Bereich auf der Light+Building einen immer wichtigeren Platz ein. Mit der Vernetzung geht die Gebäudeautomation einher, die hier wiederum Branchen wie den Sonnenschutz tangiert. „Das Handwerk muss gewerkeübergreifend denken und handeln“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Ähnliches war auch von Klaus Jung, Geschäftsführer Fachverband Elektroinstallationssysteme des ZVEI, und Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer Fachverband Licht des ZVEI, zu hören, die mit Marzin und Jakobi in einer Podiumsdiskussion die Schwerpunkte der Light+Building besprachen.

Mehr über die Light+Building 2020 lesen Sie in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.