IHM München – auf geht’s zur Livebaustelle

Mehr als 1.000 Aussteller machen die IHM München zur zentralen Leistungsplattform für das (deutschsprachige Bau-)Handwerk, den Besuch lohnt alleine die Livebaustelle in Halle C3, auf der bis zum 17. März 2019 unter den Augen der interessierten Besucher ein komplettes Haus entsteht. Wir besuchen Betriebe aus dem Umfeld der Zeitschriften GFF und sicht+sonnenschutz und sind mit Meinhard Berger von der R+S-Innung Südbayern verabredet – alle Berichte lesen Sie in den nächsten Ausgaben der Emailnewsletter GFF Report und sicht+sonnenschutz aktuell sowie in den nächsterreichbaren Printausgaben – viel Freude bei der Lektüre.


R+T Asia: Wachstum hält an

Die R+T Asia bestätigt mit ihrer 2019er-Auflage den Erfolgskurs der vergangenen Jahre. Zwar haben die mehr als 100 zusätzlichen Aussteller auch damit zu tun, dass die veranstaltenden Partner Messe Stuttgart und VNU Exhibitions erstmals die Mitaussteller dazu aufriefen, sich listen zu lassen. Doch führte unter anderem das erstmals aufgelegte Buyer Program auch auf der Besucherseite zu einem stattlichen Plus im Bereich von zehn bis 15 Prozent – wie sich bereits am stark frequentierten Eröffnungstag andeutete (unser Bild; Foto: Kober). Die zu Ende gegangene Messe war die letzte R+T Asia am Shanghai New International Exposition Center (SNIEC), an dem die Deutsche Messe AG als Veranstalter der in den vergangenen Jahren parallel ausgerichteten Domotex Asia Anteile hält; nun ist das Gelände für das Messedoppel zu klein geworden, weshalb die Stuttgarter Gastveranstaltung weichen muss, weil sich kein Alternativtermin finden ließ, der nicht mit der R+T in Deutschland kollidiert wäre. Dem Vernehmen nach haben die Messemacher aber bereits einen neuen Standort in der 24 Millionen Einwohner-Metropole gefunden.

sicht+sonnenschutz war Teil einer internationalen Pressedelegation, alle Eindrücke finden Sie auf vielen Seiten in der Aprilausgabe.



R+T Asia 2019 – on an island of dreams

Wer mit Messebesuchern der R+T Asia spricht, der spürt bei den allermeisten Gästen, gerade aus Europa und Nordamerika, jene Goldgräberstimmung, die noch immer von der Glitzermetropole mit ihrer sich jährlich verändernden Skyline (unser Bild vom Bund; Foto: Kober), aber auch vom Bestreben fast aller westlichen Firmen gespeist wird, hier einfach mitspielen zu müssen. Dennis Schulz aus Hamburg ist einer der führenden Projektmanager von Drees & Partner, die mehrere Tausend (!) Bauvorhaben im Jahr abwickeln, zu denen unter anderem Showrooms und Produktionsstätten für alle deutschen Autobauer zählen. Zur auf der Messe geäußerten Einschätzung, mehrere Projekte würden im Objektmarkt derzeit on hold gehalten, sagt er, dass im Gegenteil seit 2018 wieder mehr Bewegung im Markt und zudem – der Standardsatz in jedem Gespräch – ein zunehmendes Qualitätsstreben bei vielen chinesischen Investoren auszumachen sei. Das lässt sich daran ablesen, dass – wie es bei Dooya General Manager Johnson Xu sagt – bei Vorliegen einer Passivhaus- (bisher für 14 Gebäude) bzw. LEED-Zertifizierung der vermarktbare Quadratmeterpreis um zehn bis 20 Prozent höher liegt; gleichzeitig mutet es ein wenig wie ein Alibi an, dass neuerdings um 22 Uhr die Illuminierung der ikonischen Skyline erlischt – aus Energiespargründen.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht in seiner Aprilausgabe ein Spezial mit Messebericht, Interviews und einer breit angelegten Analyse zu Risiken und Chancen des Marktes in China und insbesondere Shanghai.