Hier wird innen liegender Sonnenschutz professionell gereinigt

Plissees, Flächenvorhänge, Lamellen, Rollos, Jalousien, Gardinen – Dienstleister Kurt Eckerl in München reinigt sie alle. Geschäftsführer Thomas Suppmayr (im Bild), der das Unternehmen Anfang dieses Jahres übernommen hat, zeigte sicht+sonnenschutz heute, wie die professionelle Reinigung eines Rollos abläuft, inklusive einer kleinen Führung durch den Betrieb. Der Schreinermeister prüft jedes saubere System anschließend auf seine Funktionstüchtigkeit. Wenn etwas defekt ist, repariert Suppmayr das System oder tauscht defekte Teile aus. Zu den Leistungen von Kurt Eckerl gehört neben der Reinigung auch die Beratung, der Verkauf, die Montage und die Reparatur für innen liegende Sonnenschutzsysteme.

Sonnenschutzreiniger ist kein Ausbildungsberuf, aber auch keine Dienstleistung, die man laut Suppmayr mal eben erlernen könnte. Er selbst erwarb die nötigen Kenntnisse vier Jahre lang von der damaligen Inhaberin Gabrielle Schümann, um bei der Übernahme über genügend Expertise zu verfügen. Sein handwerklicher Hintergrund sei dabei eine wichtige Hilfe, da die meisten verwendeten Maschinen Sonderanfertigungen seien, die er selbst instand halten muss.

Mehr über die Reinigung von innen liegendem Sonnenschutz bei Kurt Eckerl und darüber, wie Raumausstatter und Co. diesen Reinigungsservice nutzen, um Kunden zu binden, lesen Sie in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.

 


Diskussion um IVRSA-Zukunft

Es wurde diskutiert – lange. Im Rahmen der ITRS-Mitgliederversammlung in Fulda stellte Wilhelm Hachtel heute die Nutzwertanalyse des IVRSA-Vorstands zur Zukunft der Fachgruppe vor. Den Vorrang unter den vier vorgestellten Szenarien, die nach verschiedenen Kriterien beurteilt wurden, hat danach die Lösung, dass die IVRSA selbstständig wird und Verwaltung und Geschäftsführung durch einen externen Dienstleister übernommen wird. Entschieden ist damit noch nichts. „Wir haben damit eine Entscheidungsgrundlage vorbereitet“, sagte Hachtel.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass sich einige Mitglieder die IVRSA auch als eigenständigen Verein unter dem Dach des ITRS vorstellen können. Die Satzung gebe das her. Für das Entscheidertreffen Anfang 2019 will der Vorstand diese Möglichkeit nun detaillierter ausarbeiten. Dass der ITRS die IVRSA bei sich halten will, betonte nicht zuletzt Thomas Roman, der am Vortag zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde.



équip’baie – ein starkes Lebenszeichen

Nach dem ersten Tag auf der équip’baie an der Porte de Versailles in Paris (unser Bild; Foto: Kober) lässt sich im Vergleich zu 2016 konstatieren: subjektiv mehr Fläche, objektiv ein besserer Besuch als 2016. Dass freilich Emmanuel Macron mit seiner Aufbruchsstimmung die Baukonjunktur beflügelt hätte, stellte sich in einigen Gesprächen als nicht zwingend mehrheitsfähig heraus; allenfalls indirekt, weil die in der zweiten Jahreshälfte 2017 erfolgte Ankündigung, die Steuerermäßigung von 30 Prozent auf den Fenster- und Türentausch in der Sanierung auf null zu bringen, Mitnahmeeffekte erzeugte. Seither hat die Dynamik in der Elementebranche nachgelassen, doch der équip’baie-Veranstalter hat stark auf die gewerkenahen Verbände gesetzt, um das Geschehen an der Porte de Versailles zu beleben – erfolgreich.

GFF und sicht+sonnenschutz berichten ausführlich in der Jännerausgabe über den zweitägigen Messebesuch der Redaktion auf der équip’baie.


Heydebreck macht jetzt Zip-Screens

Seit mehr als 35 Jahren stellt das Unternehmen Heydebreck Aluminium-, Edelstahl, Sicherheits-, Holz- und Brandschutzrollläden her. Jetzt kommen Zip-Screens hinzu, wie sicht+sonnenschutz von Geschäftsführer Michael Heydebreck erfuhr. Das Rohmaterial kauft der Hersteller dafür zu, konfektioniert die Screens jedoch in den eigenen Hallen. Die ersten Produkte lieferte das Unternehmen bereits an Kunden aus und erhielt dafür positives Feedback.

Im Gespräch mit sicht+sonnenschutz-Redakteurin Andrea Mateja erklärt Michael Heydebreck zudem wie sich seine Zip-Screens von der Konkurrenz unterscheiden und warum der Hersteller sich dafür entschied, die Sicht- und Sonnenschutzlösung in sein Repertoire mit aufzunehmen.

Erfahren Sie mehr über die neue Zip-Screen-Kollektion von Heydebreck in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.


Selbstständig und selbstbestimmt mit Prix Systeme

Nach Rammingen im Unterallgäu zog es heute sicht+sonnenschutz-Redakteurin Andrea Mateja. Dort befindet sich der Firmensitz von Rollladenkastenhersteller Prix Systeme, dass Stefan Backhauß 2015 übernahm (im Foto mit seiner Frau Angelika Backhauß). Backhauß war zuvor im Management internationaler Unternehmen tätig. In ihm keimte der Wunsch nach Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit. Um diesem Verlangen nachzugehen, suchte er ein Unternehmen aus der Baubranche. Nicht nur, weil sein Vater Professor für Bauingenieurwesen in München war und ein eigenes Ingenieurbüro besaß, sondern weil er viel Potenzial in ihr sieht. Als Backhauß Prix begegnete, befasste er sich genauer mit dem Markt für Sonnenschutz. „Klimaschutz und Energieeinsparung machen den Markt besonders attraktiv“, sagt der Geschäftsführer.

Nach der Übernahme sah er sich schnell mit der Verlagerung des Standortes von Schondorf am Ammersee nach Rammingen konfrontiert, die er als Gelegenheit nutzte, das Unternehmen zu modernisieren. Aktuell ist Backhauß dabei, die neue Prix Öko Line in den Markt einzuführen. Dabei handelt es sich um ein Rollladen- und Raffstorekasten System, das komplett aus nachwachsendem Rohstoff besteht.

Erhalten Sie weitere Infos zu Prix Systeme im Video-Interview mit Stefan Backhauß, das in Kürze auf www.sicht-sonnschutz.com erscheint, in unserem nächsten Newsletter (21.11.) und in unserer Januar-Ausgabe von sicht+sonnenschutz.


Folgner: Raffstore-Markt Deutschland, wir kommen!

Das Unternehmen Folgner GmbH im oberbayerischen Bad Aibling (li. Bernhard, rechts Sebastian Folgner – unser Bild; Foto: Kober) setzt seine deutschlandweite Strategie für das Raffstoreprogramm mit dem Markennamen Forsa konsequent um. Wie sicht+sonnenschutz-Online beim heutigen Vororttermin erfuhr, sind bereits im ablaufenden Jahr zu den 800, 900 Kunden in den bisherigen Stammländern Bayern und Baden-Württemberg viele zusätzliche gekommen, die der Hersteller über große Stützpunkthändler bzw. VIP-Kunden erreicht; laut Bernhard Folgner liegt der Umsatzanteil der Firmen in den nördlicheren Bundesländern schon jetzt bei ca. 20 Prozent.

sicht+sonnenschutz berichtet in seiner großen Ausgabe zu den Jahresstart-Messen Heimtex und Bau ausführlich über den Termin bei Folgner und ab sofort auf www.sicht-sonnenschutz.com im Videointerview u.a. darüber, wieso das Raffstoreengagement nach Aussage des Seniorchefs durchaus in Zusammenhang mit der Entscheidung Sebastian Folgners steht, in die Firmenleitung einzusteigen.


ITRS: Bestandsaufnahme in Fulda vor der Wahl

Die Mitgliederversammlung des Industrieverbands Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz (ITRS) wirft ihre Schatten voraus; der seit diesem Jahr als Geschäftsführer angestellte Lars Rippstein hat es nicht weit ins Hotel Esperanto, wo am 21. und 22. November die Neuausrichtung der Interessenvertretung im Mittelpunkt steht. Dabei dürfte beim künftigen Präsidium um den designierten Vorsitzenden, Röder Zelt- und Veranstaltungsservice-Geschäftsführer Thomas Roman, Hoffnung bestehen – um beim Namen der Kongresslocation zu bleiben – die Austrittspläne in der Fachgruppe Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) zu kippen; nach sicht+sonnenschutz-Informationen sind als Ergebnisse der vom IVRSA-Vorstand präsentierten Nutzwertanalyse zwei Optionen in der engeren Wahl: Anbindung an die einstigen BKTex-Strukturen und damit ebenfalls an Fulda; oder selbstständige Organisation mit Serviceunterstützung durch bestehende, externe Geschäftsstellen-Dienstleistung – für letztgenanntes Modell ist eine Zusammenarbeit mit ViS- bzw. Verband der deutschen Heimtextilien-Industrie-Strukturen (Wuppertal) in der Diskussion. Aber wie lautet der Vortragstitel von Alexander Leipold, mit Olympiagold dekorierter Ikone des Freistilringens, auf der Mitgliederversammlung: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

sicht+sonnenschutz trifft heute Geschäftsführer Lars Rippstein in den Räumen der neuen ITRS-Geschäftsstelle in Fulda und spricht mit ihm über seine Vorstellungen von der Zukunft des Verbands – mit und ohne IVRSA. Die Berichterstattung finden Sie mit allen Informationen zur Mitgliederversammlung in Fulda in unserer Jännerausgabe.