Redaktionsworkshop und Themenarbeit fürs zweite Halbjahr

Heute haben sich alle Redaktionsmitglieder von sicht+sonnenschutz aus Nah und Fern versammelt (neben den Homies Reinhold Kober, Matthias Metzger und Andrea Mateja reisten die Neuzugänge Kirsten Friedrichs und Regine Krüger aus Hannover an), um Inhalte der kommenden Ausgaben zu planen und für unsere Leser relevante Themen zu diskutieren. Neben Blattkritik und einem Vorstellungsvideo der Redaktionsmannschaft (in Kürze auf www.gff-magazin.de) waren Schwerpunkte die Septembernummer zur glasstec inklusive Brainstorming und geeignete Rubriken, die Nachberichterstattung zur Messe und eine groß angelegte Endverbraucherbefragung zur Bau in München. Die Redaktion beschäftigte sich auch mit dem Onlinekonzept und weiteren Verbesserungen für Newsletterprodukte und Facebook.

Foto: Lisa Gabriel


Renson: Wachstum bei Outdoor in Deutschland

Der belgische Lüftungs- und Sonnenschutz-Spezialist Renson („Creating healthy spaces“) kommt gut voran, was die Zielsetzung für den deutschen Markt betrifft. Beim Besuch unserer Redaktion am Unternehmenssitz in Waregem (v.li. Sprecher Roel Berlaen, sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober, DACH-Marketingleiterin Sofie Boxstaele; unser Bild – Foto: Renson) sagte Inhaber Paul Renson im Exklusivinterview, Deutschland sei für die Gruppe derzeit die sich am besten entwickelnde Region; die Rede ist bei Outdoor-Lösungen von einem 40 Prozent-Plus. In Italien hatte Renson neben einem komplementären Produktportfolio durch die Corradi-Akquisition auch vom Zugriff auf ein funktionierendes Distributionsnetz profitiert – die Zielsetzung zwischen Garmisch und Flensburg ist die Marktführerschaft bei Outdoor Living, wo die Belgier auf starke deutsche Player treffen. Derzeit läuft für die Region die intensive Suche nach Country Managers für beide Business Units, also auch für das Geschäftsfeld der Innenanwendungen.

sicht+sonnenschutz erhielt die Möglichkeit zu Interviews mit Dieter Heymann, Leiter BU Sunprotection Screens & Outdoor, und Paul Renson. Das Video zum Gespräch mit dem Inhaber steht morgen auf www.sicht-sonnenschutz.com – die Printberichterstattung erfolgt in unserer großen Sommerausgabe.



KTex: Fachkräfte-Ausbildung und Standortfrage

Die Markisentuchkonfektionäre reisen heute zur Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der Konfektion technischer Textilien (KTex) bei der Firma Multiplot Europe in Bad Emstal, unweit des ICE-Halts Kassel-Wilhelmshöhe. Unter den 64 Mitgliedsfirmen sind alle Highstakes der Sonnenschutzbranche, wie die Schmitz-Werke, Sattler, Erwilo (Kadeco) und Weinor. Am Tagesplan (unser Bild; Foto: Kober) nimmt die Frage der Personalrekrutierung breiten Raum ein; Fachlehrerin Ruth Pütz für die technische Konfektion berichtet aus den Fachklassen des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs in Köln, Marc Pearson (TÜV Nord) über ein Projekt des Bundes für die Ausbildung textiler Fachkräfte für NRW. Im vorgeschalteten, nicht öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung geht es nach sicht+sonnenschutz-Informationen darum, ob der KTex Fulda den Rücken kehrt und künftig wieder in Köln angesiedelt sein soll. Gertrud Müller, die Geschäftsführerin des Verbands, schied erst kürzlich aus der gleichen Position beim Industrieverband Technische Textilien – Rollladen – Sonnenschutz (ITRS) aus, der unter ihrem Nachfolger Lars Rippstein (ehedem Dickson-Constant) wiederum gerade von Mönchengladbach nach Fulda gezogen war.

sicht+sonnenschutz ist in Bad Emstal vor Ort und plant für seine große Sommerausgabe eine Zusammenfassung des Termins sowie eines Gesprächs mit dem neu gewählten KTex-Vorsitzendem Natalino Labate; eine Veröffentlichung erfolgt zudem im Emailnewsletter sicht+sonnenschutz aktuell.


Smartshell: Auf der Alm, da gibt’s koa Bausünd’

Zehn Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Lettland und der Skowakei haben Anfang Juni das erste Smartshell-Jahrestreffen am Aschenbrenner Haus, auf 1.128 Meter Höhe über Kufstein gelegen, zum europäischen Gipfel energieeffizienten Bauens gemacht. Alle Teilnehmer, Passivhausprojektierer, Handwerker, Architekten und Pro Passivhausfenster-Geschäftsführer sowie Veranstaltungsleiter Franz Freundorfer (unser Bild, mit Fensterschreiner Andreas Binder re. – Foto: Kober) aus dem benachbarten Oberaudorf, eint die sehr hohe Affinität zu dem von Prof. Dr. Wolfgang Feist formulierten Baustandard Passivhaus. Während Smartshell-Initiator Freundorfer, selbst ein gelernter Schreiner, mit den Teilnehmern an Tag eins auf der Grundlage des Onlinetools phquick die Gebäudedaten zu deren ausgewählten Bauvorhaben erarbeitete, übernahm den Marketingteil an Tag zwei sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober; dabei ging es unter anderem um die Konzeption regionaler Netzwerke in Verbindung mit erfolgreichem Storytelling und die Arbeit vor der Kamera.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht zum Smartshell-Jahrestreffen in den Tiroler Bergen einen Bericht in seiner großen Sommerausgabe und eine Meldung in einer der nächsten Nummern des Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.