Ein neues Leben für Markisentuchreste

Brichbags sind Rucksäcke und Taschen, gefertigt aus Zuschnittresten von Markisentüchern. „Vor ungefähr drei Jahren kam Warema auf mich zu. Der Sonnenschutzhersteller hat nach einer Möglichkeit gesucht, die Stoffreste, die bei der Produktion von Markisen anfallen, weiter- bzw. wiederzuverwerten“, sagt Sina Trinkwalder im Gespräch mit sicht+sonnenschutz. Etwa ein Jahr später kam ihr die Idee, aus dem wasserabweisenden und schmutzresistenten Material Taschen für Obdachlose herzustellen. Um ihr Vorhaben zu finanzieren, verkauft sie die Taschen online. Mit jeder gekauften Brichbag finanzieren die Käufer einen Obdachlosenrucksack inklusive Inhalt wie Desinfektionsspray und Kaffee mit. Brichbag ist eine non-profit-Organisation „von der jedoch Menschen und Umwelt profitieren“.

Hinter der Produktion steckt viel Arbeit. Nach der Ankunft der Stoffreste rollen die Brichbag-Mitarbeiter die Stoffe zunächst auf und sortieren sie farblich. Anschließend schneiden sie die Tuchreste händisch zu und verarbeiten sie zu Taschen. „Alle Brichbags sind Unikate, aber sie sollen gleichzeitig genauso neuwertig aussehen, wie Rucksäcke anderer industrieller Hersteller“, erklärt Trinkwalder.

Mehr zur Zusammenarbeit von Brichbag und Warema sowie der Taschenproduktion lesen Sie in der Juni-Ausgabe von sicht+sonnenschutz.

 

Geschäftsführerin Sina Trinkwalder in der Brichbag-Produktionsstätte (Foto: Mateja)


Terrasse und Balkon als zweites Wohnzimmer

Den Wohn- oder Lebensraum nach draußen zu verlagern, liegt im Trend. „Terrasse und Balkon sind zum zweiten Wohnzimmer geworden“, sagt Marcus Dessaûles, Inhaber des gleichnamigen Meisterbetriebs im niedersächsischen Vechelde bei Braunschweig. Der Fachbetrieb hat sich mit der Planung, Verarbeitung und Montage von hochwertigen Outdoor-Living-Lösungen einen Namen gemacht. Zum Repertoire gehören Terrassendächer, Wintergärten, Markisen und Pergolen. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 40-jähriges Firmenjubiläum.

Zu dem Gewerbestandort gehört auch eine rund 800 Quadratmeter große Ausstellung. Dort erhalten die Kunden Tipps und Anregungen für das eigene Zuhause erhalten. Der Showroom stoße auf große Resonanz, sagt Dessaûles. Um sich von seinen Mitanbietern abzuheben, setzt der Betrieb auf Veranstaltungsformate wie Tage der Offenen Tür und Dämmerschoppen.

Welche weiteren Alleinstelllungsmerkmale den Betrieb auszeichnen und was für Produkte in dieser Saison gefragt sind, lesen Sie in der Maiausgabe von sicht+sonnenschutz.

Foto: Friedrichs



Wiśniowski: Verdoppelung der Produktionsfläche

40 Millionen Euro investiert Wiśniowski gerade in eine Vergrößerung der Produktionsfläche von 120.000 auf 230.000 Quadratmeter in seiner Heimatregion Kleinpolen anderthalb Autostunden vom Flughafen Krakau entfernt. Wie Deutschland-Chef Michal Drag (unser Bild; Foto: Kober) den Teilnehmern einer Presseausfahrt aus Deutschland Ende April im zur Gruppe gehörenden Hotel exklusiv sagte, soll in dem Zug die bisherige Range aus Zaunsystemen, Garagentoren bzw. Türen aus Stahl und Türen aus Aluminium spätestens Ende des Jahres um eine zirka 25.000 Quadratmeter Fläche beanspruchende PVC-Fensterfertigung ergänzt werden. Zwar, sagt Drag, gebe es noch keinen Fixtermin für den Markteintritt mit diesen Elementen in den deutschen Markt; doch CEO Krystyna Baran lässt beim Exklusivinterview mit diesem Medium durchblicken, dass Wiśniowski schon die Bau in München nutzen werde, das Kundenpotenzial für diese Produkte in Erfahrung zu bringen.

sicht+sonnenschutz berichtet noch in seiner Maiausgabe aktuell über die Eindrücke von der Fahrt zu einem weiteren stark expandierenden Unternehmen in Polen und stellt dezidiert die Garagentorrange Prime für höchste Ansprüche an Bedienung, Design und Sicherheit vor.


Teba auf Roadshow in Deutschland

32 Veranstaltungen an 25 Locations – seit Januar reist Teba durch Deutschland und stellt auf der Homestory-Tour Kunden u.a. seine neue Rollo Kollektion vor. Heute gastierte das Unternehmen in Stuttgart – und sicht+sonnenschutz war vor Ort. Die Roadshow veranstaltet Teba zum ersten Mal, dafür verzichtete das Unternehmen auf eine Teilnahme an Heimtextil und R+T. Mit dem Zuspruch zu den Veranstaltungen ist Verkaufsleiterin Pia Lange zufrieden. Oft reizten diese auch die zehnstündigen Öffnungszeiten aus. „Viele besuchen uns noch nach Feierabend.“ An den Locations stellt Teba seine Produkte in Wohnzimmer-Atmosphäre aus. „Wir bringen das Zuhause zu unseren Kunden“, sagt Lange.

Über den Termin berichten wir ausführlich in der nächsten AUsgabe der sicht+sonnenschutz.