R+S-Tag 2018: Zu Besuch bei Jalousien Huber in Wasserburg

 

Zum Rollladen- und Sonnenschutztag 2018 hat der Fachbetrieb Jalousien Huber in Wasserburg heute und morgen seine Türen geöffnet. „Den R+S-Tag nehmen wir in diesem Jahr auch zum Anlass, um den Meistertitel meiner Tochter Simone zu feiern“, sagt Geschäftsführer Peter Huber im Gespräch mit sicht+sonnenschutz. „Wir erlassen einen Meister-Rabatt von fünf Prozent ab heute bis zum 21. April“, ergänzt er.

Der Tag dient dem Betrieb natürlich auch dazu, Kunden auf neue Trends und Produkte für die kommende Saison aufmerksam zu machen. (Peter Huber bei der Kundenberatung; Foto: Mateja)

Das Wetter passt. Die Sonne scheint. „Wir hoffen auf etwa 200 Besucher“, sagt Huber.

Mehr zum R+S-Tag bei Jalousien Huber lesen Sie in der Aprilausgabe von sicht+sonnenschutz.


R+T: Im Markisenbereich zulegen

Reflexa hat den Innovationspreis 2018 in der Kategorie Rollläden gewonnen. Groß geworden ist das Unternehmen mit Schrägverschattung. Reflexa hat mit der Zeit andere Bereiche wie den Insektenschutz in Angriff genommen. Das Familienunternehmen beweist mit der patentierten TwinTube-Technologie, dass sie auch im Markisenbereich stark sind. „Wir wollen uns in diesem Segment auch weiter steigern und werden bereits jetzt verstärkt im Markisenbereich wahrgenommen“, sagt Geschäftsführerin Miriam Albrecht der sicht+sonnenschutz. Der Innovationspreisträger TwinTube erreicht ein faltenfreies Markisentuchbild. Einzelne Tuchbahnen sind wechselseitig auf zwei getrennten Tuchwellen geführt.

Foto: Mateja



R+T: Praxisnähe, Besucherplus & Familienfest

Laut Messechef Ulrich Kromer von Baerle hatte die Weltleitmesse im Sonnenschutz zu Beginn des letzten R+T-Wochentags ein zehnprozentiges Besucherplus zu verzeichnen. Aufgefallen an Themen sind Weltneuheiten wie der Gelenküberstand an einer Markisenkonstruktion der BAT-Gruppe – mit einem weltweit gültigen Patent und erhöhter Stabilitätswirkung – emsige Aktivität in der Anwendung Flucht-/Rettungsweg mit mechanischen und steuerungstechnischen Lösungen zum Auffahren von Behängen bei Stromausfall und coole Einbaulösungen wie z.B. der Schnellmontageträger (SMT) für Raffstores bei Wo&Wo (unser Bild v.li. Marketingleiter Philipp Hahnl und Profimonteur Peter Pacher; Foto: Kober). Für viele heißt es jetzt, umzupacken – denn die Karawane zieht weiter in Richtung zur FENSTERBAU FRONTALE in Nürnberg. Ich bin sicher, wir sehen uns da.


R+T: Branche würdigt Gertrud Müller

Die Rollladen- und Sonnenschutz-Bühne hat auf ihrer größten Bühne, der noch bis morgen laufenden Stuttgarter R+T, die langjährige ITRS-Geschäftsführerin Gertrud Müller verabschiedet: Den Part des Laudators übernahm für den kurzfristig gesundheitlich unpässlichen Justus Schmitz IVRSA-Vorsitzender Wilhelm Hachtel (unser Bild; Foto: Kober). Er stellte den unermüdlichen Einsatz der lange Jahre erfolgreich in Mönchengladbach wirkenden Verbandsmanagerin heraus, die sich unter anderem um die Ausbildung des Nachwuchses für technische Konfektionäre verdient gemacht hat und die Hachtel als USB-Schnittstelle nicht zuletzt der Verbindung von IVRSA zu ITRS bezeichnete. Diese schien zuletzt etwas brüchig geworden. Christoph Silber-Bonz, Müllers langjähriges Pendant als Geschäftsführer des Handwerksverbands BVRS, beleuchtete das anfangs etwas spracharme Verhältnis zwischen beiden Organisationen, dann aber das zunehmend aufgebaute Vertrauen und ein konstruktives Miteinander – Präsident Heinrich Abletshauser zeichnete Gertrud Müller mit dem Ehrenzeichen des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz in Gold aus.


R+T: Der Nachwuchs zeigt, was er kann

Der Bundesverbands Rollladen und Sonnenschutz (BVRS) präsentiert auf ihrer Sonderschau „Junge Talente auf der R+T 2018“ ausgewählte Arbeiten des Nachwuchs des Rolladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig und kreativ die Branche ist. Eines der Werke ist das Meisterstück von Daniel Fischer: ein zweiteiliger, parallelogrammförmiger Rollladen.

Foto: Mateja


R+T: Outdoor Living im Italian Style

Isola3 nennt KE Protezioni Solari diese Entwicklung (unser Bild; Foto: Kober) – eine Kombination aus planebenen und gebogenen Profilen – die so laut Area Manager Davide Renna auf der noch bis Samstag andauernden R+T nur bei den Italienern aus der Nähe von Venezia zu sehen sei. Die Marke, zur BAT Gruppe gehörend, hat in den nächsten zwei Jahren laut Mirko Ceschin viel vor zwischen Garmisch und Flensburg: „Bis dahin wollen wir eine deutsche Ländergesellschaft gegründet haben und namhaft in unsere Mannschaft investieren. Nur Top-Produkte zu haben, reicht nicht aus, um unsere Ziele zu erreichen – wir bringen Servicequalität und einen Human Touch zu unseren Partnern“, sagt der Exportleiter. sicht+sonnenschutz wird in Kürze einen süddeutschen KE-Neukunden besuchen.


R+T: Hella bildet den Markt

Einiges hat sich getan in der jüngeren Vergangenheit bei Hella. Nun, da Rückkehrer Christian Schaller (unser Bild mit Eva Krepstekies; Foto: Kober) als Sprecher der Holding in Abfaltersbach übernommen hat, kommt in den deutschen Markt – mit 100 Millionen Euro von in der Gruppe 180 Millionen Euro Umsatz die größte Region – Bewegung, die Impulse für die Fachhandelspartner gibt. Die Bandbreite reicht von kürzlich mit Krepstekies in Dresden zur Marketingunterstützung präsentierten Tools bis zu einem breit gefächerten Seminarangebot; und hört da nicht auf: Wenn Schulungsleiter DI Roman Maier am Stand die in ihrer Modularität mit zwei Mann montierbare Markisenneuheit PAN 7040 darstellt bzw. zeigt, wie per QR-Code die Steuerungslösung Onyx quasi automatisiert konfigurierbar ist, dann transportiert das glaubwürdig den Approach der Entwickler, neben Endkundenfeatures added value für den Profi abzubilden.


R+T: Im Gespräch mit Architekten

„Mit Architekten ist das wie mit Bäckern und Friseuren. Es gibt zehn Prozent, die sind gut. Der Rest ist normal“, antwortete Architektin Annette Hillebrandt im Gespräch mit sicht+sonnenschutz auf die Frage, wie wichtig Sonnenschutz für Architekten bei der Gebäudeplanung ist. Für die Professorin sei das von Anfang an ein wichtiges Thema, aber nicht für alle Architekten hat Sonnenschutz den gleichen Stellenwert. Hillebrandt referierte heute auf dem Landeskongress für Architektur und Stadtentwicklung, der parallel zur R+T im Kongresszentrum der Messe Stuttgart stattfindet. Die Redaktion nutzte die Gelegenheit, um sich mit Architekten zu unterhalten.

Foto: Mateja


R+T: Gesellenstück im Repertoire von BeluTec

Ringgeflechte dienen als Sichtschutz, zur optische Abschottung oder als Dekoelement. BeluTec präsentiert auf der R+T eine besondere Variante, die in Zusammenarbeit mit Gögelein als Gesellenstück entstand. Das Edelstahlelement fährt per Knopfdruck hoch und runter. Es ist in eckigen, runden oder fließenden Formen erhältlich. Verschiedenfarbige Ringe bilden auf Wunsch Muster oder Logos.

Foto: Mateja


R+T: Hier ist die Bühne für Premieren

„Wir sind ein belgisches Unternehmen, auch dort haben wir zu Jahresbeginn bereits an Messen teilgenommen“, sagt Unternehmenssprecher Roel Berlaen. Aber: „Was die Premiere für den Fixscreen Minimal angeht, so hat sich Renson entschieden, dieses Produkt auf der R+T zu enthüllen.“ Die Gestaltungsebene greift mit Seitenführungen, die mit 20 Millimeter Sichtbreite den architektonisch geforderten Minimal Impact des Sonnenschutzes aufs Fassadendesign darstellen, den Wunsch nach großen Glasflächen auf; aber nicht nur: Slide Fix, Panovista Max und auch der Fixscreen Minimal sind mit den gleichen Glasfaser-Tüchern erhältlich, um die gewünschte homogene Ansicht abzubilden. Das Unternehmen von Paul Renson (unser Bild; Foto: Kober) hat vergangenes Jahr mehr als 200 Millionen Euro umgesetzt, zuletzt machte die Akquisition eines belgischen Türbeschlagherstellers von sich reden.