R+T: Sonnenschutz hilft uns, Ressourcen zu sparen

Spot on the next R+T (unser Bild; Foto: Kober): Mehr als 100 Teilnehmer sind heute zur internationalen PK für die Weltleitmesse R+T vom 27. Februar bis zum 3. März in Stuttgart gekommen, darunter mehr als 60 Journalisten, aber auch Vertreter von Handwerk, Industrie und Verbänden. Ulrich Kromer von Baerle, Messechef der LMS, sagte einleitend, er verfolge mit Argusaugen die rechtzeitige Fertigstellung der Paul-Horn-Halle (Halle 10); die Arbeiten seien bis Jahresende – und damit pünktlich zur Messe – abgeschlossen. Geht man nach der Keynote von IVRSA-Vorsitzendem Wilhelm Hachtel (kürzlich porträtiert in sicht+sonnenschutz 9/17), ist der gestiegene Platzbedarf auf der Leistungsschau auch Ausdruck der Zukunftsfähigkeit der Branchenprodukte; nicht zuletzt in wirtschaftlich-ökologischer Hinsicht: Danach sei für eine Terrawattstunde Energie aus PV ein Invest von fast zweieinhalb Milliarden Euro vonnöten, wohingegen sich die Ausgaben für die gleiche Menge Energie im Fall einer nach Süden hin orientierten Glasfassade mit 127 Millionen Euro signifikant günstiger ausnehmen.

sicht+sonnenschutz bringt ein Megaheft zur Messe im Februar mit allen Zahlen, Trends und exklusiven O-Tönen aus der Welt von Sonnenschutz, Toren und Steuerungslösungen/SmartHome. Verfolgen Sie zur PK auch die Berichterstattung in der Novemberausgabe der Schwesterzeitschrift GFF.


BVRS: vierte Jurierung des Ausbildungspreises an Geschäftsstelle

Am Tag nach der Bundestagswahl fiel heute an der Geschäftsstelle des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) – unser Bild: Geschäftsführer Christoph Silber-Bonz; Foto: Kober – an der Bonner Hopmannstraße gleich die nächste wichtige Entscheidung: Mit seinem zum vierten Mal an der Jahrestagung des BVRS Ende Oktober im badischen Rust verliehenen Ausbildungspreis hebt der ausschreibende Verband nach den Worten von RA Ingo Plück, in Bonn für berufliche Bildung und Recht zuständig, explizit Betriebe aus den eigenen Reihen auf den Schild, die mit ihrer Ausbildungsleistung und vielfältigem, bis hin zu ehrenamtlichem Engagement etwa in der Ausschussarbeit dem demografisch vorbestimmten Problem des Personalmangels so gut als möglich den Riegel vorschieben. In der Jury kamen BVRS-Vizepräsident Matthias Klenner und die Fachjournalisten Maren Meyerling und Reinhold Kober zu einem einhelligen Stimmungsbild; wer der Nachfolger des letztjährigen Preisträgers Gögelein im unterfränkischen Würzburg ist, erfahren die Teilnehmer des BVRS-Jahreskongresses Ende Oktober in Rust – und Sie als Leser von sicht+sonnenschutz in unserer mehrseitigen Nachberichterstattung zur Veranstaltung der Innung Baden.



Große Diskussionsrunde zur Ausbildung in Wiesau

„Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ist einer der schwersten und komplexesten Ausbildungsberufe, die es gibt – aber auch einer der innovativsten.“ Diese Feststellung traf Meinhard Berger, Obermeister der Innung Südbayern, im Rahmen einer Diskussionsrunde zur Ausbildungssituation im R+S-Gewerk, zu der sicht+sonnenschutz an der Berufsschule Wiesau neben dem Innungsvertreter zwei Auszubildende (Elisabeth Krieger und Doris Windmaißer), die Industrie (Michael Jaenisch von Alukon) und Vertreter der Schule (Fachbereichsleiter Uwe Heider, Fachlehrer Thomas Diertl) zusammenbrachte. Michael März, R+S-Handwerker und ebenfalls Innungsmitglied, ergänzte die Runde. Einig waren sich die Beteiligten, dass das Handwerk goldenen Boden habe; der ausgebildete R+S-Mechatroniker müsse sich auf dem Arbeitsmarkt keine Sorgen machen. Allerdings sei der Beruf in großen Teilen der Bevölkerung unbekannt. Das sollen verschiedene Maßnahmen des Bundesverbands und der Innung ändern. Die besten Multiplikatoren seien die Auszubildenden selbst, stellte Uwe Heider fest, der insbesondere die Bedeutung von Peergroups bei der Werbung um Auszubildende hervorhob.

Die ausführliche Berichterstattung zum Runden Tisch lesen Sie in der Oktoberausgabe. Im Laufe des Tages finden Sie ein kurzes Video-Interview mit den Beteiligten in unserer Mediengalerie.