Servis Climax: Vertrieb in Deutschland neu aufgestellt 

Servis Climax, der mährische Sonnenschutz-Komplettanbieter in Vsetín (CZ), der seinen Umsatz seit 2013 bis Ende Jahr fast verdoppelt haben wird, stellt seinen Vertrieb im deutschen Markt neu auf. Ab sofort, das erfuhr sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober im Gespräch mit Commercial Director Ing. David Zabcik (li.) und Mehrheitseigentümer/CEO Miroslav Jakubec (re. – unser Bild; Foto: Čadová/Servis Climax) heute vorab vor Ort, arbeitet das Unternehmen zwischen Flensburg und Garmisch in einer exklusiven Vertriebspartnerschaft mit Nova Hüppe und Büscher zusammen. Das bedeutet, dass bestehende Servis Climax-Kunden ab sofort von den insgesamt 18 Außendienstmitarbeitern der beiden deutschen Partner betreut werden, die an ihren Standorten Oldenburg (Hüppe) und Göttingen (Büscher) mit jeweils fünf spezifisch qualifizierten Mitarbeitern eingehende Fachfragen zu den Produkten aus Vsetín bearbeiten. Während der ersten Monate im Jahr erhielten die Betriebe gemeinsamen Besuch von den Außendienstlern der Partnerfirmen und dürften somit auf die vertriebliche Änderung bestens vorbereitet sein. „Es ist seit Jahren so, dass Nova Hüppe in Deutschland unser größter Raffstore-Kunde war – Büscher beliefern wir bei Rollläden und Innenjalousien. Umgekehrt kauft Servis Climax bei Hüppe Komponenten für Markisen und Wintergartenbeschattungen, bei Büscher Plissees“, erklärt David Zabcik. Daher sei es ein konsequenter Schritt, nun mit dem kompletten Sortiment aus einer Hand beim Kunden aufzutreten.

sicht+sonnenschutz hatte zum dritten Mal Gelegenheit, mit den handelnden Personen in Vsetín zu sprechen, und berichtet in seiner großen Sommerausgabe auf vielen Seiten über Servis Climax.


Sonnenschutz kommt in der Berufsschule an

Glas und Sonnenschutzsysteme in der Gebäudehülle: dieses Thema diskutierten Metallbauschüler der David-Röntgen-Schule in Neuwied, Lehrer Michael Höhler mit den Experten Ulrich Lang und Horst Rexroth von Warema und Wolfgang Böttcher von Saint-Gobain Glass. Wärmeschutz, Sonnenschutz, Einbruchschutz und weitere Funktionen fordern den Bauteilen im Gebäude viel ab: deshalb müssen Glas- und Sonnenschutzsysteme auf die Anforderungen des Bauherren abgestimmt werden. Dabei stellte sich heraus: Einstellbare Faktoren von Wärmeeintrag, U-Wert, Schallschutz bis Lichttransmission, etc. über flexible Produkte ermöglichen eine klimaaktive Fassade, die dem Kunden Mehrwert bietet. Mit dem Expertengespräch will Pädagoge Höhler den Wissenstransfer von der Praxis in die schulische Theorie fördern. Die Berufsschüler profitieren dabei von der Praxiserfahrung der Branchenexperten.

Mehr zum Expertengespräch lesen Sie in der Ausgabe 6/2017 der sicht+ sonnenschutz-Schwesterzeitschrift Glas Fenster Fassade.



3. Kompetenztag: Ehret begeistert seine Fachpartner

Bei seinem 3. Kompetenztag hat Ehret einen neuen Rekord erzielt: 150 Fachpartner – davon fast ein Drittel aus Frankreich – aus Frakamen zur Veranstaltung an den Firmensitz in Mahlberg. Der Hersteller von Fensterläden aus Aluminium blickt auf sein bestes Geschäftsjahr zurück. Seit 2011 hat das Unternehmen seinen Umsatz um 70 Prozent gesteigert, wie Vertriebsleiter und Prokurist Andreas Schnaase betonte.

Um weiter zu wachsen, hat Ehret u.a. in den Maschinenpark investiert und seine Fertigung weiter automatisiert. Eine neue Verpackungsanlage reduziert Transportschäden. Zudem richtet sich der Hersteller internationaler aus und nimmt jetzt auch den spanischen Markt ins Visier. „In Deutschland können wir nur noch durch Verdrängung wachsen“, sagte Schnaase. Potenzial gebe es ferner in Frankreich, wo Ehret bereits heute 60 Prozent seines Umsatzes erzielt. Produktseitig punktet das Unternehmen aktuell u.a. mit seinem RC2-geprüften Fensterladen. Eine Innovation kündigte Schnaase für 2018 an, pünktlich zum 50. Geburtstag des Unternehmens.

Einen ausführlichen Bericht zum Ehret Kompetenztag mit Stimmen von Geschäftsleitung und Fachpartnern lesen Sie in der Juniausgabe der sicht+sonnenschutz. Ein Video-Interview mit Andreas Snaase finden Sie Anfang nächster Woche online.

 


Dokumentierte Qualität für Torantriebe 

Der Bundesverband Antriebs-, Steuerungstechnik. Tore BAS.T hat sein neues Qualitätssiegel für Torantriebe und Sicherheitseinrichtungen vorgestellt. Als zusätzliches Merkmal soll der Endkunde damit die Hochwertigkeit des Produkts erkennen. Der Fachhändler zeigt seinen Kunden damit die rechtliche Konformität seiner Leistung und hebt sich von Billiganbietern ab. „Wir legen als Qualitätskriterien die aktuellen Normen und technischen Standards fest, die zertifizierte Antriebe erfüllen müssen.“ Zu diesen Anforderungen zählt unter anderem die Dokumentation der Betriebskräfte.

Mehr zum BAS.T-Qualitätssiegel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.