Leiner drückt aufs Gaspedal

Leiner will kräftig wachsen, von 13 Millionen (2015) auf 26 Millionen in den kommenden fünf Jahren. Der erste Schritt dazu ist getan, wie Geschäftsführer Jürgen Schulz heute auf der Hausmesse des Unternehmens sagte. Der Umsatz in 2016 ist demnach um 20 Prozent gestiegen – und dazu habe der neueste Trumpf des Unternehmens, das Terrassen-Glassystem Area, dessen Serienproduktion im vergangenen September begann, noch gar keinen großen Teil beigetragen, zeigt sich Schulz für die Zukunft erwartungsvoll. Mit Area will sich Leiner im Markt neu positionieren, insbesondere in der Wahrnehmung der Fachbetriebe: nämlich als Anbieter mit der größten Vielfalt für die Terrasse. „Der Fachhandel hat einen Ansprechpartner für alle Produkte, so dass er dem Endkunden mit Leiner immer das passende Produkt bieten kann“, sagt Vertriebsleiter Bernd Vogt.


Details zur Hausmesse und zur Unternehmensstrategie lesen Sie in der Märzausgabe der sicht+sonnenschutz.


Bau 2017: Warema zeigt sich windstabil

Eine besonders stabile Raffstorelamelle mit 1 Millimeter Dicke und höherem Windwiderstand zeigte Warema auf der Messe. Windgeschwindigkeiten bis zu 30 Meter pro Sekunde hält die Lamelle 80 AF (A6 ) aus und der Kunde lässt den Behang auch auch bei Wind ausgefahren. Die edle, eloxierte Oberfläche unterstreicht den hohen Anspruch im Objektbau. 

Weitere Highlights von der Bau 2017 lesen Sie in der Ausgabe 2/2017.



Bau 2017: Brandschutz megariesig

Brandschutzglas geht auch in riesig: Vetrotech Saint-Gobain präsentierte am Stand der Saint-Gobain Gruppe ein Element mit 2.30 Meter Breite und 4.60 Meter Höhe. Contraflam Mega widersteht den Flammen bis zu 60 Minuten und lässt sich mit Schalldämmung, Siebdruck und weiteren Funktionen kombinieren. Swisspacer zeigte mit dem Abstandhalter Triple, wie Hersteller den Platz im Scheibenzwischenraum für Zusatzfunktionen wie Sonnenschutz oder Gestaltung mit beleuchteter Kunststoffscheibe nutzen.


Bau 2017: Handwerk im Fokus

Es ist noch nicht lange her, da hat Constellation Software-Tochter A+W (v.li. Dr. Michael Küttner, Bettina Jost, Patrick Czivisz; Foto: Kober) seine Aktivitäten in die Business Units Clarity (Glas) und Cantor (Fenster) gegliedert. Auf der Messe, über deren Verlauf Kommunikationschef Küttner nach dem Start, wohl auch wegen der turbulenten Wetter- und Verkehrsverhältnisse, noch nicht vollkommen euphorisch war, gesellte sich dazu in bitec Büro für Informationstechnik ein Angebot, das sich im Schwerpunkt an das glasverarbeitende Handwerk richtet – die Firma gehört mehrheitlich zur Softwareschmiede. Weiter nachgefragt wird der Webkonfigurator iQuote, den A+W zuletzt für den österreichischen Sonnenschutzspezialisten Schlotterer in Adnet umgesetzt hat.
sicht+sonnenschutz tickert aktuell aus den Messehallen und berichtet ab 2/17 in Print in allen Facetten über die Bau 2017.


Serge Ferrari Praxistage in Nürnberg

Im vergangenen Jahr gestartet, in diesem Jahr fortgeführt: die Serge Ferrari Praxistage. „Wir veranstalten das Event, um näher am Architekten und vor allem am Fachhandel zu sein“, erklärt Architekturberater Thomas Leicht in Nürnberg im Gespräch mit sicht+sonnenschutz. Er und Ingo Schaelike, Berater Sonnenschutz führten mit Unterstützung von Verkaufsleiter Vlado Bergmann durch den Tag und brachten den Anwesenden die Vorteile des Stoffs Soltis näher (im Bild Ingo Schaelike mit Soltis 99, Foto: Knewitz). Im Anschluss erhielten die Teilnehmer noch eine Führung durch das Stadion des 1. FCN.

Näheres zu den Serge Ferrari Praxistagen lesen Sie in der Februar-Ausgabe sicht+sonnenschutz.


Bau 2017: Willkommen im Team

Der Schulterschluss zum Kunden, gerade auch zu dem im Baustelleneinsatz, ist ein Thema, an dem viele Systemlieferanten im Bereich der Kleb- und Dichtstoffe intensiv arbeiten. Soudal (unser Bild mit Alexander von Vulté vom Marketing li. und Harald Lüdtke von der Geschäftsführung Deutschland 2. v.re., mit dem Kompetenzhändler-Key Visual – Foto: Kober) richtet den Fokus auf eine neue dreistufige Lösung – innen eine luftdichte Membran auf Acrylatbasis, in der Mitte das bewährte Flexifoam, außen ein wasser- und schlagregendichter spritzbarer Hybriddichtstoff – mit breiter Anwendungsrange und schnellerer Verarbeitung; keep the things simple, so könnte man den grundsätzlichen Approach des spezialisierten Anbieters benennen. In Deutschland, wo Soudal mittlerweile 70 Millionen Euro mit stark steigender Tendenz umsetzt, haben Lüdtke und seine Mannschaft ein Netz aus bereits 80 sog. Kompetenzhändlern aufgesponnen, die Neuentwicklungen mit Vorsprung bekommen und im Gegenzug ein starkes Sortiment des Herstellers mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal beraten.
Servus aus den weitläufigen Münchner Messehallen, wir tickern weiter – und beleuchten die Megamesse großflächig in sicht+sonnenschutz 2/17.


Bau 2017: Lüften ist Trumpf bei Beck+Heun

Beck+Heun hat sein Lüftersystem Airfox für den Einsatz in allen Rollladenkästen weiterentwickelt und liefert auch eine Lüfterlösung ohne Rollladenkasten für den reinen Fenstertausch. Die Lüftungsgitter hat das Unternehmen schlanker konstruiert und ermöglicht den Einbau seitlich oder liegend – damit soll der Verarbeiter Zeit in der Montage sparen. Zudem hilft ein Serviceteam von Beck+Heun Architekten und Fachbetrieben bei der Planung eines Lüftungskonzepts und der Kapazitätsauslegung nötiger Lüfter.“Beim Thema Lüften sehen wir Potenzial für uns und unsere Kunden, sich mit Kompetenz und einer hochwertigen Leistung von günstiger Konkurrenz abzuheben“, sagt Geschäftsführer Vertrieb Philipp Beck.


Bau 2017: Fenster- und Türentechnik für Geheimagenten

Okay, es ist eine Studie, so nennt Gigant Schüco mit mehr als 2.000 Quadratmeter Fläche laut Ulrike Krüger bei der Messepräsentation alles, was nicht innert sechs Monaten lieferbar ist: Das gilt wie gesagt für die Gesichtserkennung (unser Bild; Foto: Kober) im Themenstudio Intelligent, die über einen kleinen Bildschirm in die Profiloberfläche integriert ist und in einer Fassadenkombi mit Photovoltaikflächen, einem schaltbaren Sage-Produkt, der Haustür mit flügelüberdeckender Füllung und CTB als Schüco-System für ästhetisch ansprechenden Lamellen-Sonnenschutz mit effektiver Abschattung außen und hoher Transparenz innen einen beeindruckenden Bogen über alle möglichen Funktionen in der Gebäudehülle schlägt. „Die Bau“, sagt Krüger, „ist die wichtigste Messe des Bauens. Hier trifft sich alles.“ Warum das so ist, hat dieser Tag in München gezeigt.
sicht+sonnenschutz tickert täglich aus den weitläufigen Hallen und bringt ab 3/17 alle Innovationen und Hintergründe zu unseren Branchen ins Fachmagazin.


Heroal spannt vor und schützt vor Einbruch

Das Aluminium-Systemhaus Heroal zeigt auf der Bau 2017 viele Neuheiten für Fassadendesign, Einbruchhemmung und Barrierefreiheit. Im Fassadensystem Heroal C 50 nimmt die Konstruktion mit einem Riegel-Spann-System Lasten bis zu 800 Kilogramm auf. Der Verarbeiter spannt das Profil nach Anforderungen und integriert so große Funktionsverglasungen. In Kombination mit einem Sonderrahmen für Fenstersystem bindet der Fachmann ein schwimmendes Fenster in große Verglasungen ein.


Mehr zu Heroal und der Bau 2017 lesen Sie in der Ausgabe 2/2017.


Bau 2017: Bühne der Baubranche

Am Ende hat es auch was von Theater, wie die Protagonisten aus Fassade, Beschlag, Metallbau, Fenster und Bauchemie auf einem wieder proppenvollen Münchner Messegelände ihre mehr oder minder aktuellen Entwicklungen für ein Profipublikum und die planerische Zielgruppe inszenieren. Wie filigran dabei die Profilgeber heute aufzeigen, wie sehr sensorische Gesamterlebnisse durch ein Maximalmaß an Transparenz das Bauen – und Wohnen – in unseren Tagen bestimmen (unser Bild zeigt Stefan Holtgreife von Solarlux bei der viel beachteten Präsentation der Glasfalt-Wand R.evolution; Foto: Kober), diese Beobachtungen machen deutlich, wie viel mehr auf der Bau 2017 in München zu entdecken ist, als dass sich dies zulässig auf ein paar Zahlenwerte reduzieren ließe.
sicht+sonnenschutz tickert an dieser Stelle live vom Geschehen in den weitläufigen Hallen und bringt im März, aber auch in den Folgeausgaben die nennenswerten Neuheiten aus unseren Branchen ins Heft – Servus, bis dahin.