ASO Safety: 200 Torleute in Rheda

An die 200 Teilnehmer erwartet Veranstalter ASO Safety morgen zur sechsten Auflage des Infotages im A2-Forum Rheda-Wiedenbrück. Im Vordergrund stehen auch diesmal Informationen zur aktuellen Normenlandschaft, mit hochkarätigen Referenten aus Unternehmen und Branche bzw. vom ift – Jochen Lude, PM-Chef von Sommer Antriebstechnik, bringt den Teilnehmern das Megathema Industrie 4.0 nahe; am Vorabend der Vortragsveranstaltung, zu dem ASO Safety-CEO Helmut Friedrich (unser Bild; Foto: Kober) einen Großteil der Teilnehmer unweit des Headquarters in Lippstadt begrüßte, sagt der Referent sicht+sonnenschutz-Online, es gehe bei der Digitalisierung im Kundenobjekt nicht zuletzt darum, Verantwortlichkeitsgrenzen zwischen Gewerken wie Heizung, Sonnenschutz, Türsicherung und Tor zu definieren: „Wenn die Haustüre alarmgesichert ist, aber das Garagentor offensteht, ist das Thema verfehlt“, sagt der 46-Jährige.

sicht+sonnenschutz berichtet in seiner Doppelausgabe 11-12/16 mehrseitig über den Infotag und veröffentlicht exklusiv einen Autorenbeitrag von ASO-CEO Friedrich zur Frage, ob Plug and Play-Komponentenlösungen für handwerklich strukturierte Torbaubetriebe einen Ausweg aus der Haftungsfalle bieten können.


Velux: Ursprung in Ostbirk

Am zweiten Tag der Velux-Pressereise besichtigten die Teilnehmer den allerersten Produktionsstandort des Unternehmens in Ostbirk, drei Busstunden von Kopenhagen entfernt. Flache Hierarchien und Lean Management zeichnen das 1942 gegründete Werk aus, das täglich zirka 625 Dachfenster produziert. Auch dient die Produktionsstätte als Testballon für andere Standorte, neue Maschinen o.ä. werden hier zunächst auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft. Ferner ist die Fertigung der Velux Modularen Oberlichter in Ostbirk angesiedelt, sie soll in den kommenden Jahren automatisiert werden. Im an das Werk angeschlossenen Testcenter prüft Velux seine Produkte u.a. auf Dichtheit und Windbeständigkeit.



Velux feiert 75. Geburtstag und Rekorde

Am 1. April 2016 hat Velux sein 75. Jubiläum gefeiert. Zu diesem Anlass hat der Dachfensterhersteller nun Vertreter der internationalen Fachpresse in den Stammsitz nahe Kopenhagen eingeladen. CEO Jorgen Tang-Jensen stellte die Unternehmensphilosophie vor, bei der sich im Vergleich zur Gründungszeit nichts geändert habe. Es gehe um die Entwicklung von Produkten, die der Gesellschaft zugutekommen. „Wir wollen die Wohnumgebung mit Tageslicht und Frischluft verbessern – und zwar über das Dach“, sagte Tang-Jensen. Wenn das Unternehmen dieser Vision folge, komme der Umsatz von ganz allein. 2015 war in dieser Hinsicht ein Rekordjahr – bei Umsatz und Gewinn. Als mögliche Wachstumshindernisse nannte er den Brexit und einen möglichen US-Präsidenten Donald Trump.

Morgen stellt Velux sein Testcenter vor. Unseren Bericht aus Dänemark lesen Sie in der Novemberausgabe von sicht+sonnenschutz.


Der Tag danach: Betriebsbesichtigung bei Reflexa

Produktion von Sicht- und Sonnenschutzprodukten in: Vertriebsleiter Ingo Legnini führte Kunden durch das Reflexa- Werk in Rettenbach. In der Hauptsaison werden dort unter anderem 130 Markisen am Tag gefertigt. An diesem Samstag stand die Produktion zwar still, doch in der Pulverbeschichtung ist man auch am Wochenende fleißig  (Bild: Knewitz). Die Pulverbeschichtungsanlage steht seit zwei Jahren in Rettenbach.

Näheres zum Betrieb lesen Sie in der kommenden Ausgabe sicht+sonnenschutz.


Mir san guat drauf

Heute hat Reflexa zur Wiesn geladen. Pünktlich um halb 10 ging die Fahrt von Günzburg aus nach München. Die Stimmung war auch am morgen schon rekordverdächtig. Angekommen im Festzelt „Zur Bratwurst“ gab es erstmal eine Stärkung. Jetzt wird schon fleißig geschunkelt (Foto: Knewitz). Ob das so bleibt, lesen Sie im nächsten Heft.


Raumtex 2016

Da gab’s was auf die Augen: bei der diesjährigen Raumtex in Ulm (Foto: Knewitz) zeigten Hersteller von Sicht- und Sonnenschutzprodukten, was sie in dem Bereich zu bieten haben. Mareike Knewitz hat mit einigen von ihnen gesprochen und Stimmen von Raumaustattern zu den Trends in der Branche eingefangen. Eines wurde ganz deutlich: Plissees sind noch immer das beliebteste Produkt im Bereich innen liegender Sonnenschutz. 

Näheres über die Messe lesen Sie in der kommenden Ausgabe von sicht+sonnenschutz.


Selve: 320 Gäste zum 150-Jährigen

320 Gäste haben mit Selve in Lüdenscheid das 150-jährige Bestehen des Produzenten von Antrieben, Steuerungen und Rollladentechnik gefeiert; das große Fest am 16. September ist der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs, das Anfang Januar mit einem Auftaktempfang für die Beschäftigten begonnen hatte – auch am Tag nach dem Galaabend kommen alle 320 Beschäftigten nochmals in den Genuss einer Feierstunde in ihrem Unternehmen. Wie Andreas Böck (unser Bild mit historischen Montageteilen für Rollläden aus der 150-jährigen Geschichte des 1866 von Ernst Selve gegründeten Herstellers; Foto: Kober) am Nachmittag vor der Abendveranstaltung sagte, erwartet das Unternehmen noch immer für 2016 eine prozentuale Umsatzsteigerung im mittleren bis hohen einstelligen Bereich; wenngleich die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte an Dynamik eingebüßt habe. Geschäftsführerkollege Ludger Stracke sagte, befragt nach Wachstumsperspektiven – Böck hatte zur FENSTERBAU FRONTALE im Frühjahr in sicht+sonnenschutz nach einem Ergebnis von 44 Millionen Euro im Vorjahr als mittelfristiges Ziel die Marke von 60 Millionen ausgegeben – es gelte auch, sich mit alternativen Vertriebskanälen zu beschäftigen.

sicht+sonnenschutz berichtet im Oktober ausführlich über Galaabend und PK und nutzte exklusiv die Gelegenheit zu einem Interview mit Selve-Gesellschafterin Federica Wiel Marin.


Solarlux eröffnet neue Zentrale

Mehr als 1.000 Gäste strömten zur Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale von Glasfalt-, Wintergarten- und Terrassendachspezialist Solarlux in Melle. Die Geschäftsführer Herbert und Stefan Holtgreife wünschten sich auch im gewachsenen Unternehmen einen menschlichen, respektvollen Umgang zwischen Mitarbeitern und Kunden. „Wir sollten hungrig bleiben, unseren Partnern Service auf Augenhöhe und hochwertige Produkte zu liefern“, sagte Stefan Holtgreife. Im neuen Solarlux Campus installierte der Hersteller eine Pulverbeschichtungsanlage und ein Hochregallager. 


Mehr zu Solarlux lesen Sie in der Ausgabe 10/2016 der sicht+ sonnenschutz.  


Fortbildung für unsere Mitarbeiterin

​Nutzwertige Themen recherchieren und aufbereiten sowie diese ansprechend gestalten: Redakteurin Mareike Knewitz ist für Sie in Mainz unterwegs und nimmt an einem journalistischen Seminar teil. So bieten wir Ihnen weiterhin gut recherchierte Artikel, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.


Reflexa: Wir sind anders

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Miriam Albrecht bei den Reflexa-Werken Albrecht im bayerisch-schwäbischen Rettenbach vor knapp dreieinhalb Jahren die Verantwortung als Alleingeschäftsführerin von ihrem Vater Hans Peter Albrecht übernommen hat; eine eigene Handschrift ist aber durchaus erkennbar: In Zusammenarbeit mit ihrem Mann Ronald Anich als Entwicklungschef und Ingo Legnini (unser Bild; Foto: Kober) als stellvertretendem Geschäftsführer gelang die Wandlung vom Konfektionär hin zu einem Vollsortimenter, der über selbst entwickelte Produkte an eigenständigem Profil gewinnt: Anders als bei anderen geht es in Rettenbach weder um Wachstumsraten in Auslandsmärkten noch um den Flirt mit dem Endkunden – seine Schlüsselkompetenz sieht der Anbieter in der Betreuung seiner 7.000 deutschen Fachpartner.

sicht+sonnenschutz und seine Schwesterzeitschrift GFF veröffentlichen in ihren Oktoberausgaben ein Exklusivinterview mit geschäftsführender Gesellschafterin Miriam Albrecht und Ingo Legnini; ein Videogespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer finden Sie in Kürze auf www.sicht+sonnenschutz.com sowie in der nächsten Ausgabe unseres Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.