Warema feiert sich und seine Partner

420 Teilnehmer sind heute zum Warema Partner Dialog nach Fulda gekommen. Bei der exklusiven Veranstaltung für seine Kompetenz-Partner, die aus der DACH-Region sowie erstmals aus Luxemburg nach Hessen reisten, stand in diesem Jahr der 60. Geburtstag des Unternehmens im Fokus, zudem präsentierte Warema Neuheiten für das kommende Jahr. Applaus erhielt Vorstand Harald Freund, als er ankündigte, dass es 2016 keine Preiserhöhung gebe. „Wir wollen Ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und Ihnen die Basis für Wachstum geben.“

Was gibt es Neues? Im Vertrieb treibt Warema die Digitalisierung voran. Mit dem Portal MyWarema erstellen die Fachpartner Angebote und Bestellungen einfach und papierlos. Bei den Markisen bekommt die K70 eine kleine Schwester. Ein neues Notstrom-Kit für Sonnenschutzanlagen fährt Behänge auch bei Stromausfall nach oben.

Warema-Chefin Angelique Renkhoff-Mücke hob in Ihrer Rede die von ihrem Vater begründete 60-jährige Erfolgsgeschichte von Warema und die Bedeutung der Fachpartner hervor. „Ohne Sie ständen wir nicht hier.“

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Lesen Sie mehr zum Warema Partner Dialog in Fulda in der nächsten Ausgabe der sicht+sonnenschutz.


R+T Turkey: eine Messe, zwei Welten

Gäbe es einen Wettbewerb für die meisten Baukräne pro Quadratkilometer Stadtfläche, Istanbul würde in Europa derzeit um den Sieg mitspielen. Insofern war es nicht geschmeichelt, als Ulrich Kromer von Baerle, CEO der Messe Stuttgart, bei der Eröffnung der diesjährigen Türkei-Show sagte, die R+T habe den Anspruch, mit ihren Satelliten an den interessantesten Plätzen der Welt präsent zu sein. Was das angeht, hat die Veranstaltung sicher noch viel Potenzial, was die Beteiligung deutscher Herstellerfirmen betrifft; auch wenn der zu Jahresbeginn erfolgreich verlaufene Main Event ein Grund für die Zurückhaltung sein mag. Denn bei genauer Betrachtung lässt sich fast an einer Hand abzählen, wie viele der ca. 130 Aussteller aus Deutschland den Weg an den Bosporus gefunden haben. Dabei gibt es durchaus unterschiedliche Modelle, um im momentan dynamischsten Markt Europas auf der relevanten Fachmesse vertreten zu sein: Die Bandbreite reicht vom eigenen Stand bis zur vergleichsweise kostengünstigen Präsenz rund um den German Pavillon; andere bekannte Namen, insbesondere aus dem Segment der Antriebe und Steuerungen, begnügen sich mit ihrem Logo auf der Ausstellungsfläche ihrer lokalen Partner. Im Gegenzug arbeitet bspw. der türkische Marktführer Palmíye an einer Strategie, bis 2022 einen nicht unerheblichen Anteil am deutschen Markt zu erobern. Im Gespräch für den Messestand auf der R+T 2018 sind nach Informationen von sicht+sonnenschutz dafür 1.000 Quadratmeter.

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sicht+sonnenschutz veröffentlicht in seiner Januarausgabe eine mehrseitige Berichterstattung zur R+T Turkey, transportiert Eindrücke von Stadt und Branche und bringt ein Interview mit LMS-Markenverantwortlichem Sebastian Schmid.



R+T Turkey: Hier werden Geschäfte gemacht

Endlich ist es so weit: Die zweite Auflage der R+T Turkey erlebt am 12. November 2015 ihren Startschuss. Eines kann man auf Anhieb sagen: Trotz des mit der Weltleitmesse für Rollläden und Sonnenschutz verwandten Konzepts ist die Besucherstruktur eine andere als bei der „großen“, alle drei Jahre in Stuttgart stattfindenden R+T. Will heißen: Wer hier ausstellt (unser Bild; Foto: Landesmesse Stuttgart), trifft im Schwerpunkt Bauunternehmer und Ingenieurbüros, Architekten und Handelsgesellschaften – ohne die im deutschen Markt gewachsenen Strukturen in der R+S-Branche, vor allem im Hinblick auf das qualifizierte Fachhandwerk, macht eine technisch dominierte ExpeRT Area, wie sie die Messe Stuttgart vor zwei Jahren angeboten hatte, derzeit kaum Sinn. Dafür steht das bunte Treiben an den Ständen mit seiner Internationalität sinnbildlich für die Brückenfunktion der 14 Millionen-Metropole zwischen den Megamärkten Asien und Europa.

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sicht+sonnenschutz ist am Eröffnungstag auf der R+T Turkey unterwegs, auf dem Messeplan stehen Standbesuche u.a. im Bereich des German Pavillon und ein Treffen mit LMS-Projektleiter Christoph Schöllhammer.


R+T Turkey: 7.000 Besucher erwartet

Als Teil einer internationalen Pressedelegation startet sicht+sonnenschutz heute auf Einladung der Stuttgarter Messeveranstalter zum Bosporus, wo vom 12. bis zum 15. November 2015 die zweite Auflage der 2013 unter positiven Vorzeichen gestarteten R+T Turkey ansteht; für das passende Umfeld sorgen insbesondere inländische Konjunkturdaten – so stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Verlauf des ersten Quartals 2015 das Gesamtbauvolumen in der türkischen Millionenmetropole um 18,1 Prozent auf 38,7 Milliarden Türkische Lira (TRY) an. Ein Ende des Booms in einem für die Sonnenschutzbranche aus nahe liegenden Gründen attraktiven Markt ist nicht in Sicht. Über die R+T, zu der die Messe Stuttgart 7.000 Besucher an den Ständen der gut 100 Aussteller erwartet, hat sicht+sonnenschutz in Istanbul mit Sebastian Schmid (unser Bild; Foto: Kober) als Markenverantwortlichem aufseiten des Veranstalters gesprochen.

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sicht+sonnenschutz tickert während der nächsten drei Tage live von der R+T Turkey und publiziert im ersten Heft 2016 einen Sonderteil mit Schmid-Exklusivinterview, Messebericht und Eindrücken von Land und Markt.


Weinor baut größte Glasoase der Firmengeschichte

Der Sonnenschutz – Hersteller Weinor hat für seine Sponsoringpartner RheinStars Köln und den ASV Köln eine Glasoase als Überdachung im Jumbo-Format geplant und gebaut: 150 Quadratmeter in den Maßen 6 × 25 Meter schützt die Besucher der ASV-Sporthalle bei Sportveranstaltungen vor Wind und Wetter. Für eine nette Atmosphäre sorgen 140 LED-Lichter in den Dachsparren. Von der Präsenz verspricht sich Weinor Aufmerksamkeit für die Firmenmarke und potenzielle Kunden unter den Sportfans – Freiluft-Schauraum sei Dank.

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Mehr zum Projekt und dem Sponsoring der Basketballer RheinStars Köln durch Weinor lesen Sie in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.


Advanced Building Skins: 480 Teilnehmer 

Das Energy Forum ist unter dem neuen Namen Advanced Building Skins 2015 vom Südtiroler Brixen erstmals ins schweizerische Bern an die Messe gezogen. Wie Andreas Karweger (unser Bild; Foto: Kober), seit zehn Jahren Veranstalter und Chef des mittlerweile ebenfalls in Advanced Building Skins umgetauften sowie von München in die Schweiz umquartierten Economic Forum, am Rande der Veranstaltung im November sagt, ist das ein wesentlicher Grund für die Verdoppelung der Teilnehmer auf 480 Kongressbesucher aus 50 (!) Nationen. Auch thematisch gibt es Änderungen: So sind Building Integrated – oder wie es jetzt vermehrt heißt Building Orientated Photovoltaic Systems – nach wie vor als Session präsent; aber nicht mehr, mit Blick auf den geschrumpften Markt, Teil des Eventnamens. Neu hinzugekommen ist dagegen ein Schwerpunkt zu Materialtrends wie Beton oder Holz/Beton.
GFF berichtet im Dezember mehrseitig über Advanced Building Skins und hat dazu Stimmen von Gartner, der schweizerischen Fachhochschule Biel und eines Ex-Wicona-Mitarbeiters zusammengetragen.