Geiger: Der große Unbekannte heißt Loxone

Als der schwäbische Antriebshersteller Geiger (re. Dr. Marc Natusch, mit Martin Öller – unser Bild; Foto: Kober) mit Sitz in Bietigheim-Bissingen im Vorfeld für Ende September zu einer groß angelegten Pressekonferenz am Münchner Olympiagelände einlud, sickerte nur durch, dass sich der Qualitätsanbieter mit einem strategischen Partner des Themas SmartHome annehmen will; nun ist klar, dass es sich dabei um den österreichischen 22 Millionen Euro-Player Loxone um CEO Martin Öller handelt, für Natusch eines von einer Handvoll Unternehmen mit berechtigtem Führungsanspruch im Markt für das intelligente Haus – und schon heute mit 120 integrierbaren Produktbereichen von der Heizung über die Lichtsteuerung bis hin zu Sicherheitslösungen. Die zeitlich ohne Befristung geschlossene Kooperation startet entwicklungsseitig mit dem gemeinsamen Antriebsprodukt SolidLine Air, einem Rohrmotor für Rollläden und Markisen, der sich jederzeit an den Loxone Miniserver andocken lässt, also „SmartHome ready“ sei.

sicht+sonnenschutz berichtet aktuell in seiner Oktoberausgabe von der PK in München und veröffentlicht im Emailnewsletter sicht+sonnenschutz aktuell eine Personality Meldung um die beiden Firmenchefs. 

 


BVRS: Ausbildungspreis erneut hart umkämpft 

Die Idee des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS; v.li. HGF Christoph Silber-Bonz, RA Ingo Plück – unser Bild; Foto: Kober), mit dem 2014 erstmals an Rolladen Braun in Weiding (Lkrs. Cham) vergebenen Ausbildungspreis besondere Verdienste um den Nachwuchs des Rolladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker-Gewerks zu würdigen und damit den Kollegen in den ca. 2.000 seriösen deutschen Fachbetrieben ein Beispiel zu geben, findet auf der diesjährigen Haupttagung des Verbands vom 24. bis zum 26. Oktober in Nürnberg ihre Fortführung. Was aus der Sitzung der Jury, der neben BVRS-Präsidiumsmitglied und Betriebsinhaber Matthias Klenner sowie Maren Meyerling (rts-Magazin) erneut sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober angehörte, Ende September in Bonn verraten werden kann: Die Entscheidung war wieder knapp, vertreten waren Betriebe zwischen sieben und 169 Beschäftigten.

sicht+sonnenschutz berichtet in seiner Oktoberausgabe sowie im Emailnewsletter sicht+sonnenschutz aktuell und ist bei der Übergabe des Preises in Nürnberg vor Ort.

 



Lakal baut seine Zukunft

Der Sonnenenschutz- und Rollladenhersteller Lakal hat in Saarlouis den Spatenstich für seinen neuen Hauptsitz gesetzt. Auf 20.000 Quadratmeter wird das Unternehmen ab 2017 Rollläden, Raffstores, Rolltore und weitere Produkte fertigen. Die Verwaltung zieht bereits 2016 in ihr 3.000 Quadratmeter großes Domizil. Mit den erweiterten Möglichkeiten will Lakal wachsen und den Umsatz bis 2020 von aktuell mehr als 60 Millionen Euro auf 70 Millionen steigern. „Langfristig wollen wir mit der verbesserten Infrastruktur die 120 Millionen Euro anpeilen“, sagt Geschäftsführer Alfons Ney.

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Mehr zu Lakal lesen Sie in der Ausgabe 10/2015 der sicht+sonnenschutz.


Ein Vierteljahrhundert Kadeco

Kadeco feiert 25 Jahre Sicht- und Sonnenschutz in Espelkamp. Geschäftsführer Ulf Kattelmann begrüßte zirka 400 Gäste, um gemeinsam mit seiner Familie und den Mitarbeitern eine gewachsene und erfolgreiche Partnerschaft zu feiern. Er betonte den hohen Anteil des menschlichen Umgangs zwischen Kadeco und seinen Fachhändlern am Erfolg. Mut, Leidenschaft, Beharrlichkeit und Menschlichkeit nannte er als DNA des Unternehmens und Vermächtnis seines verstorbenen Vaters und Firmengründers. Potenzial für Kadeco und seine Partner sieht Kattelmann in der hochwertigen Beratung der Endkunden mit geschulten Mitarbeitern sowie der Individualisierung der Produkte. Dafür sei die Sicht- und Sonnenschutz – Branche sehr gut aufgestellt, weil Massanfertigungen nach Kundenwünschen hier zum Alltag zählen. Nur müssten die Betriebe das besser nach außen darstellen.

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Mehr zu 25 Jahren Kadeco lesen Sie in der Ausgabe 10/2015 der sicht+sonnenschutz.


Daylight Symposium: Tageslicht geht nicht ohne Verschattung

350 Teilnehmer aus 30 Ländern sind zum Velux Daylight Symposium nach London gekommen.  „In einer Zeit, in der wir 90 Prozent des Tages im Gebäude verbringen, müssen wir uns fragen, wie wir dort Tageslicht hineinbringen“, sagte Velux-Chef Michael K. Rasmussen, der sich und seine Mitarbeiter als „daylight engineers“ sieht, zum Auftakt der Tagung. Der Mangel an Tageslicht sei ein Problem. Dafür, dass das Thema in diesem Jahr in den breiteren Fokus der Öffentlichkeit rückt, hat u.a. John Dudley gesorgt. Als Physiker weiß der Initiator des Internationalen Jahres des Lichts, zu dem die UN-Vollversammlung das Jahr 2015 erklärt hat, um die Bedeutung von Tageslicht.  „Ohne Licht kein Leben“, sagte er lapidar. Wissenschaftler müssten den Politikern die Augen öffnen, welche positiven Auswirkungen Tageslicht auf den Menschen hat.

Wie sich Tageslichtkonzepte architektonisch umsetzen lassen, zeigte David Nelson vom renommierten Architekturbüro Foster & Partners. „Man braucht einen ganzheitlichen Blick bei der Planung.“ Es gehe darum, eine Mischung zu finden zwischen einem maximalen Eintrag von Tageslicht und einem geringen Einsatz von Kunstlicht – gleichzeitig soll, ohne Blendeffekte, der Solarenergieeintrag im Winter hoch sein und im Sommer gering. Das lasse sich nur mit einem Sonnenschutz realisieren. „Wer von Tageslicht spricht, spricht auch von Verschattung“, sagte Nelson dem sicht+sonnenschutz-Reporter.

Weitere Vorträge behandelten u.a. den Einsatz von Tageslicht in Schulen, die Auswirkungen von Tageslicht auf die Gesundheit des Menschen, und die Zusammenarbeit mit Kunden, wenn es um die Planung geht – technische Zahlen und Werte seien dort nämlich Tabu, wie Arne Hülsmann von Andres Lichtplanung weiß.

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Stimmen der Referenten und Teilnehmer zum Thema Tageslicht und Tageslichtplanung lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der sicht+sonnenschutz.


Velux: Tageslicht-Gipfel in London

Warmlaufen in London. Dort beginnt morgen im Tobacco Dock das sechste Velux Daylight Symposium. Unter dem Motto „Tageslicht als Motor des Wandels“ referieren und diskutieren Forscher, Wissenschaftler und Praktiker aus der ganzen Welt über die Relevanz von Tageslicht und dessen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Im Vordergrund stehen insbesondere die Herausforderungen einer Gesellschaft, die 24 Stunden sieben Tage in der Woche aktiv ist. Wie gestaltet sich ein Leben, das zu mehr als 90 Prozent aus Tätigkeiten besteht, die innerhalb von Gebäuden stattfinden? Wie beeinflusst diese Tatsache die Beziehung zwischen Mensch und Natur?

Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2005 hat sich das Daylight Symposium als international anerkannte Plattform mit zirka 300 Teilnehmern etabliert. Die Tagung findet im zweijährigen Turnus in einer europäischen Stadt statt.

Am Vorabend des ersten Veranstaltungstages gab es eine Führung zu architektonischen Sehenswürdigkeiten der englischen Hauptstadt.

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Morgen meldet sich sicht+sonnenschutz mit einer Zusammenfassung des ersten Veranstaltungstages.