FAAC wächst in den Niederlanden

Der Motorhersteller FAAC Tubular Motors hat im niederländischen Doetinchem seinen neuen Standort eröffnet. Mit 36 Mitarbeitern fertigt die 2015 gegründete Tochtergesellschaft FAAV BV dort Automatiktüren, bietet Montage und 24-Stunden-Service. Zusätzlich beliefert die Niederlassung die Märkte Deutschland, Österreich und Benelux mit konfektionierten Rohrmotoren für Rollläden. Vier Mitarbeiter arbeiten in der eigenen Produktentwicklung und stimmen ihre Ideen mit den Entwicklungsabteilungen von FAAC in anderen Niederlassungen ab. Geschäftsführer Mitch Janssen betonte die neuen Möglichkeiten für Kundenveranstaltungen und Schulungen, die schnellere Umsetzung von Kundenwünschen bei Produkten durch effizientere Prozesse und die konstant möglichen Lieferzeiten von 2-3 Werktagen das ganze Jahr über.
ticker faac
Mehr zu FAAC und der Niederlassung in Doetinchem lesen Sie in der Ausgabe 7/8 von sicht+sonnenschutz.   


Hella: Komplettanbieter auf dem Vormarsch

Als Franz Kraler von der Eigentümerfamilie bei Hella in Abfaltersbach/Osttirol in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts von seinem Vater die Unternehmensanteile übertragen bekommt, hat der eine klare Botschaft für den Sohn: „Franz“, adressiert er seinen Hinweis, „das Unternehmen gehört Dir nicht. Du verwaltest es und entwickelst es weiter, für die Menschen der Region.“ Um das Anliegen des Vaters zu verstehen, hilft es zu wissen, dass der eigentlich Bürgermeister der wenige Hundert Einwohner zählenden Gemeinde war und in erster Linie zu deren Stärkung mit der Übernahme eines in Konkurs gegangenen Jalousieherstellers in die Unternehmerrolle gewechselt war; heute setzt Hella mit mehr als 1.300 Beschäftigten konsolidiert 163 Millionen Euro um und zählt am Unternehmenssitz in Abfaltersbach 500 Mitarbeiter – die Gemeinde hat aktuell 600 Einwohner. In der Fertigung taxiert Dominik Tiefnig, Produktionstechnik (unser Bild; Foto: Kober), den Anteil von Sonderlösungen auf 60 Prozent. Entsprechend viele Arbeitsschritte erledigen Fachkräfte manuell.

sicht+sonnenschutz nahm an einer zweitägigen Pressereise nach Osttirol teil und berichtet in seiner Sommerausgabe Juli-August; ein zuvor anberaumtes Einzelgespräch mit der Geschäftsleitung kam kurzfristig nicht zustande. 

  



Geiger: Wir stellen uns breiter auf

Aufmerksamen R+T-Besuchern ist nicht entgangen, dass die baden-württembergische Firma Geiger Antriebstechnik zuletzt viel Boden gutgemacht hat, was die Beteiligung an den Entwicklungen diverser Sonnenschutzhersteller im In- und Ausland betrifft – bzw. deren Motorisierung. Dazu kommen seit Neuestem Ambitionen in der Fassadentechnik, wo Geiger mit dem Geiger System Inline (GSI) als einziger Anbieter im Markt eine Antriebslösung für Sonnenschutz-Anlagen in den geschlossenen Kavitäten modernster CCF-Konstruktionen anbietet, bei der Motor, Umlenkgetriebe und Profildurchführung aus einer Hand kommen – mit allen positiven Auswirkungen auf Haltbarkeit, Kompatibilität und Gewährleistung.

sicht+sonnenschutz-Online hat Geiger-Chef Dr. Marc Natusch (unser Bild; Foto: Kober) am Unternehmenssitz in Bietigheim-Bissingen getroffen, Veröffentlichungen erfolgen in den großen Sommerausgaben von GFF (ab Anfang Juli) und Schwesterzeitschrift sicht+sonnenschutz (Mitte Juli) sowie auf den entsprechenden Webseiten www.gff-magazin.de bzw. sicht-sonnenschutz.com in Form eines Videointerviews und im Emailnewsletter sicht-sonnenschutz aktuell.