R+T: Ästhetisch in der Fassade schieben

Dass Design auch mal Technik übertrumpft, beweist Ehret auf der R+T 2015 mit seinem eleganten GLIT-Schiebeladen. Ohne sichtbare Führungsschienen und Befestigungsteile integriert der Planer den Laden inklusive Motorantrieb harmonisch in die Fassade. Mit mehr als 4.000 Farben und Dekoren hat der Kunde große Auswahlmöglichkeiten. Bis zu einer Breite von 1,40 Meter liefert Ehret das Produkt einflügelig. Mit maximal zwei Flügeln realisiert der Verarbeiter die doppelte Breite.

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R+T: Erstmals Tor als Rettungsweg

Meißner zeigte eine Messeneuheit mit dem ersten Tor als Rettungsweg. Das Tiefgaragentor MRTG plus gibt den Rettungsweg, der bisher Türen vorbehalten war, mit integriertem Akku im Notfall automatisch frei. Bei Rauch, Feuer oder Stromausfall fährt der 24 Volt-Antrieb das Tor hoch. Die intelligente Steuerung überwacht die Funktionen und stoppt die Fahrt bei Hindernissen oder Quetschgefahren. Der TÜV-Süd hat dem System eine Empfehlung für den Einsatz in Rettungswegen ausgestellt und das ift Rosenheim empfiehlt das Tor für barrierefreies Bauen. In den maximalen Dimensionen 4,20 × 2,20 Meter eignet sich das Tor für den Einsatz in Neubau und Sanierung.

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R+T: textil mit Stil

Messechef Sebastian Schmid hatte schon vor Beginn der Stuttgarter Rollladen-, Tor- und Sonnenschutz-Woche darauf hingewiesen, dass die Branche gegenwärtig die größte Dynamik bei textilen Verschattungslösungen zeige; dies bestätigte sich in den Hallen eindrucksvoll etwa bei Dickson-Constant oder Sattler, wo ganz offensiv Alternativprodukte zum klassischen Markisenstoff präsentiert sind. Mag. Sabine Katzer vom PM stellte die neuen PVC-freien Twilight Qualitäten Pearl, Metal, Space vor, mit denen Sattler vom Fassadentrend CCF profitieren will. Dagegen kommt Serge Ferrari aus Frankreich mit der Soltis Variante Low E (unser Bild; Foto: Kober), die das Unternehmen laut Wolfgang Sterz als einziger Anbieter neben den üblichen Silbertönen in einer Goldkolorierung im Programm hat. Energetisch effizient, sagt Sterz, sind solche Produkte keineswegs nur in Wolkenkratzern, auch die Bilanz im Midsize Größenbereich verbesserten diese Lösungen.

sicht+sonnenschutz bringt Ihnen in seinen Frühjahrsausgaben alle Technik- und Optiktrends von der Megamesse R+T nach Hause, dazu kommen Filme, eine groß angelegte Verarbeiterumfrage, das Sonderformat sicht+sonnenschutz-Praktikercheck usw.




R+T: Kundenerwartungen an den Marktleader

Harald Freund (unser Bild, mit Sandra Achstetter und Lilli Heyer v.re.n.li. – Foto: Kober) ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Warema und verantwortet in der Geschäftsleitung u.a. den Vertrieb. Er sagt im sicht+sonnenschutz-Messetalk, die Kunden des SonnenLichtManagers erwarteten vom Polesitter beständige Weiterentwicklung; als Beispiel nennt er den Schnellen Terrassen-Motor (STM), bei dem der Antrieb zugekauft ist, die eigene Entwicklungsarbeit aber in einem speziellen Lager stecke. Nur so könne der Endanwender nach dem im Verhältnis zu bisherigen Lösungen signifikant schnelleren Verfahren des Behangs von dieser Geschwindigkeit entkoppelt die Lamellen beim Wenden feinjustieren. Erstmals geht das Unternehmen mit Sitz in Marktheidenfeld bei seinen Partnerschulungen in die Fläche, Freund hat für die Weiterbildungsbereitschaft unter den Warema-Händlern anerkennende Worte.

sicht+sonnenschutz arbeitet das Messegeschehen in seiner Aprilausgabe mit einer ganzen Bandbreite journalistischer Formate auf.




R+T: Reflexa setzt auf Schräg und Innovationen

Reflexa präsentiert an seinem Stand den mit dem Innovationspreis ausgezeichneten Schrägraffstore mit möglichen Neigungswinkeln zwischen 5 bis 45 Grad. Der Nutzer stellt den Lamellenwinkel stufenlos ein und erhält die gleiche Optik wie bei regulären Raffstores. Miriam Albrecht aus der Geschäftsführung schätzt die Stimmung der Besucher auf der R+T positiv ein: „Viele unserer Kunden haben sich positiv zu den Aussichten 2015 geäußert. Mir dieser Stimmung und unseren neuen Produkten gehen auch wir optimistisch in die aktuelle Saison.“

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R+T: ITRS labelt die Branche

Die Geschäftsführerin des Industrieverbands Textilien, Rollladen, Sonnenschutz (ITRS), Gertrud Müller (unser Bild; Foto: Kober), hat sich auf der R+T in Stuttgart, die noch bis Ende der Woche die Schlagzahl für die Branche vorgibt, für eine weitere Verbreitung des ift Energy Labels für Fenster mit Rollladen und/oder Sonnenschutz starkgemacht; im Verband hatten insbesondere die Mitglieder der Industrievereinigung Rollladen, Sonnenschutz, Automation (IVRSA), laut Müller 38 von 50 im ITRS organisierten Branchenplayern, in Kooperation mit dem Institut für Fenstertechnik (ift) in Rosenheim an der Adaption des bestehenden Fenster-Labels auf den integrativen Ansatz mit der Verschattung gearbeitet – und diese finanziert. Wie Müller sagte, hätten nun auch Mitglieder, die nicht zur IVRSA-Fraktion gehören, Zustimmung zu dem Konzept signalisiert. Freilich lägen dem Eco Design-Ausschuss in Übereinstimmung mit der Ökodesignrichtlinie zwölf unterschiedliche Label-Entwürfe vor, so dass die Geschwindigkeit der Marktdurchdringung die Erfolgsaussichten der verschiedenen Länderausführungen signifikant beeinflusse; dazu sei es erforderlich, die Fachhändler der Mitgliedsunternehmen umfassend und qualitativ kompetent zu schulen.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht in seiner Aprilausgabe neben dem zentralen Messebericht mit allen branchenprägenden Trends ein Interview mit Bernhard und Hermann Lucas, eine groß angelegte R+T-Besucherumfrage, ein Technikspezial, den sicht+sonnenschutz-Praktikercheck usw.


R+T: Sehen Sie den Film zur Messe

Große Messen wie diese Woche in Stuttgart sind für die sicht+sonnenschutz-Redaktion stets Anlass, die ganze mediale Bandbreite zu nutzen; in der Woche nach der R+T berichtet auf www.sicht-sonnenschutz.com im Bewegtbild Mag. Martin Troyer (unser Bild re., mit sicht-sonnenschutz-Interviewer Reinhold Kober – Foto: Heiler) über den selbstbewussten Anspruch des Sonnenschutz-Komplettanbieters Hella, mit der Entwicklung TRAV Frame die Fenstermontage mit Verschattung in die Zukunft zu führen; ebenfalls vor der sicht-sonnenschutz-Kamera stehen Friedrich W. Petrat (Hunter Douglas Components) und Andreas Böck (Selve): Mein Tipp – verpassen Sie nicht den Film zur Messe!


Zipscreen im Jumbo-Format

Der Sonnenschutz-Anbieter Wo & Wo stellte auf der R+T 2015 einen neuen Zipscreen mit sechs Meter Breite,  vergrößerter Stahlwelle und Federsystem für Stabilität vor. Bei den Raffstoren Sky Multi sorgen Neuerungen wie ein Revisionsdeckel ohne Schrauben, die Montage per Schiebebänder mit nur einer Schraube links und rechts ohne Bohren sowie eine Lösung für die Schacht-Montage für schnelleres Arbeiten beim Fachbetrieb.

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R+T: sicht+sonnenschutz gibt Gas

Zugegeben, es war was ganz Neues für die Branche und schon mit Blick auf die herkunftslandbezogen sehr heterogene Besucherstruktur schwierig, mehr als ein gutes Dutzend Interessierter gleichzeitig für die Speedway-Präsentation am Stand der Fachzeitschrift sicht+sonnenschutz während des ersten Messetags auf der diesjährigen R+T zu begeistern. Dort berichtete der professionelle Motorradrennfahrer Martin Smolinski (30, unser Bild rechts mit sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober – Foto: Heiler), letztes Jahr erster deutscher Teilnehmer am Speedway Grand Prix und sensationell Gewinner seines ersten WM-Laufs in Neuseeland, über die Herausforderungen seines halsbrecherischen Berufs: den Feuerstuhl mit einer Beschleunigung von weniger als drei Sekunden bis zu einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometer trotz Vollkontakt-Positionskämpfen bei einem Fahrzeuggewicht von gerade mal 70, 80 Kilo auf der Bahn zu halten und als Ein-Mann-Unternehmen die volle Verantwortung für Sponsoren- und Veranstalter-Verhandlungen, Marketing und die Logistik (Mechaniker, Motorräder, Transporter, Accomodations) in bis zu fünf Ländern parallel zu tragen.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht Anfang März auf www.sicht-Sonnenschutz.com ein 15 Minuten-Interview zu allen Hintergründen des Speedwaysports. Darin sagt Martin Smolinski, warum er bis heute von seiner Ausbildung im Handwerk profitiert.




R+T: Die Vision des Plug & Play-Tors lebt

Helmut Friedrich (unser Bild li., mit PR-Manager Benjamin López Chao – Foto: Kober) ist ein erfolgreicher Unternehmer, er setzt mit ASO 20 Millionen Euro um und ist zuletzt mit der Sparte Komponenten für Türen und Tore bei einem Umsatzanteil von 50 Prozent um knapp zehn Prozent gewachsen. Der geschäftsführende Gesellschafter weist im angeregten Messetalk mit dem sicht+sonnenschutz-Reporter auf eine juristische Schieflage in der Torbranche hin: „Installations- und Reparaturbetriebe haben eine super hohe Verantwortung; passen sie nicht auf, kreieren sie im Sinn der Norm eine neue Maschine, für die sie dann vollständig haften.“ Dies gelte selbst für Ausführungen, die fachlich richtig, aber normativ inkorrekt seien. Friedrich, der zugleich dem Bundesverband Antriebe, Steuerungen Tore (BAS.T) vorsitzt, sagt: „Das Endprodukt Tor ist gut segmentierbar, in Torblatt, Antrieb, Steuerung, Sicherheitskomponenten. Es wäre aus meiner Sicht anzustreben, dass wir innerhalb der aufgezeigten Segmente zu einer höheren Kompatibilitätstauglichkeit und einem einfacheren Interface kommen.“ Dazu bedürfe es der normativen Schnittstellendefinition zwischen den Segmenten, die Branche sei hierzu derzeit noch gespalten.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht in seiner Aprilausgabe ein Spezial zum Thema Tore und wird den Vorstoß von Helmut Friedrich in naher Zukunft aufgreifen.