R+T Innovationspreis: Jury tagt

In Stuttgart laufen während der letzten beiden Januartage unter der Regie der Messeverantwortlichen Thomas Walter (Bereichsleiter Industrie; unser Bild, stehend bei der Begrüßung – Foto: Kober) und Sebastian Schmid (Projektleiter) die Beratungen für die Endjurierung zum mit Spannung erwarteten R+T Innovationspreis; natürlich darf noch nichts verraten werden (Verschwiegenheitserklärungen waren verpflichtend zu zeichnen), doch Gerhard Rommel verriet sicht+sonnenschutz-Online Details zur Vorauswahl: „Wir haben 86 Bewerbungen gezählt, jetzt ist noch ein Viertel davon übrig“, sagte der langjährige technische Berater des Bundesverbands Rollladen+Sonnenschutz, der immer noch im Verband mitarbeitet und mit den Experten des ITRS (Bernd Seybold) und BVT – Verband Tore (Dr. Claus Schwenzer, Kai-Uwe Grögor) – die drei Institutionen sind Träger der Weltleitmesse R+T – vorsortiert. Die Verleihung des R+T Innovationspreises findet am 23. Februar 2015, dem Vorabend der Messe, statt.

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Bau-Nachklapp: „Der Verarbeiter wird wichtig“

Unter dieser Zeile veröffentlicht sicht+sonnenschutz-Schwesterzeitschrift GFF in der Märzausgabe den mehrseitigen, zentralen Messenachbericht zur Bau 2015. Wichtigstes Thema ist die weit fortgeschrittene Kundenorientierung zahlreicher Aussteller auf der Münchner Rekordmesse mit mehr als einer viertel Million Besucher, und zwar nicht allein in Hinblick auf den Endgebraucher: Vielmehr bieten zahlreiche Aussteller aus der Industrie den Verarbeiterbetrieben eine Reihe von Serviceleistungen an, die von Fortbildungsterminen über Premiumlabels zur Marketingunterstützung bis hin zu inhaltlich-technischem Support reichen; unser Bild (Foto: Kober) zeigt den Geschäftsführer von Iso-Chemie, Dr. Martin J. Deiß, der beim Standbesuch den in Kooperation mit dem ift entstandenen Montagepass erklärte.

Die Märzausgabe von GFF mit allen wichtigen Messethemen, einer breit angelegten Besucherumfrage und einem brandaktuellen Technikspezial erscheint am 5.3.

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Bau: Neuer PIV-Leiter stellt sich vor

Das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV), angedockt an den Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB), bekommt zum 1. Mai 2015 eine neue Leitung: An die Stelle von Rainer Ehle tritt dann der bisherige Vize Oliver Troska (39; auf unserem Bild – Foto: Kober – re., mit FVSB-GF Stephan Schmidt), der zudem als ehemaliger Mitarbeiter eines Systemgebers aus dem Kunststoffbereich über Industrieerfahrung verfügt. Im Messetalk mit GFF-Online benannte der diplomierte Ingenieur (FH) Einbruchhemmung und Mechatronik als künftig zentrale Prüfthemen; die entsprechenden Dienstleistungen stellt der Verband Mitgliedern und Kunden zur Verfügung und hat zu diesem Behufe die personelle Ausstattung des Instituts von acht auf zehn Leute aufgestockt.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich von den wichtigsten Neuigkeiten rund um die Bau in München.

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Bau: barrierefrei, die Zweite

Grundsätzlich lässt sich sagen: Auch wenn mit Blick auf die Norm bisweilen noch immer versucht wird, die Ausnahme zur Regel zu machen (siehe Bericht von Matthias Metzger in der Januar-GFF), so hat sich die Nullschwelle als vom Verordnungsgeber gewünschte und für den gehandicapten Menschen schlicht beste Lösung in den vergangenen Jahren doch mehr und mehr durchgesetzt; da gibt es die Doppelmagnetkonstruktion des Kaufbeurer Vorreiters Alumat, da zeigt aber auch Heroal (unser Bild; Foto: Kober) eine saubere Lösung mit Entwässerung außen. Eines fällt schon jetzt überdeutlich auf: Die „Subventionitis“, wie es Roto-Marketingleiter Udo Pauly formuliert – er bezieht sich auf das vor wenigen Jahren monothematisch verfolgte Konzept der Dämmwertoptimierung vor dem Hintergrund staatlicher Förderung – scheint überwunden; das ist gut, denn es gibt so viel mehr zu entdecken rund um Glas, Fenster und Fassade – und zu verkaufen.

GFF-Online berichtet täglich mehrmals von den wichtigsten Neuheiten auf der Bau.

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Bau: barrierefrei, die Erste

Welche Themen lassen sich nach dem ersten Messetag in München resümieren? Insgesamt, das lässt sich festhalten, setzt sich der Trend fort, Themen verständlicher zu kommunizieren. Das fängt bei sprechenden Produktnamen an (Otto-Chemie, die fünf Freunde zum Kleben) und reicht bis zum spektakulären Whitepaper von Siegenia, in dem fünf Weltklasse-Architekten – der bekannteste ist Hadi Teherani („Raum ist der größte Luxus, den wir haben“) – formulieren, was sie mit dem Begriff „Raumkomfort“ verbinden; jenseits von Produkt und Technik. Ein Begriff hat ebenfalls Karriere gemacht: Aussteller aus den Segmenten Profiltechnik (Heroal), Türabdichtungen (Athmer) und Beschläge beschäftigen sich mit nutzerorientierten Lösungen zum barrierefreien Bauen – unser Bild zeigt anschaulich ein Motiv am Stand von Stepless by Guldmann.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich von den wichtigsten Neuheiten auf der Bau.

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Bau: Meko setzt auf Farbe und Komfort

36 neue Farben mit entsprechenden Oberflächenvarianten, die das Unternehmen in einer aufwändigen Erhebung unter Architekten ermittelt hat, und die mit einem vollständig verdeckt liegenden Antrieb gesteuerte Schiebetür Drive sind die zentralen Messethemen bei der Ernst-Schweizer-Holz/Metall-Tochter Meko auf der am 19. Jänner eröffneten Messe Bau in München; im Filminterview mit GFF-Online, das Sie ab 20.1. auf www.gff-magazin.de und in unserem Emailnewsletter GFF Report finden, nimmt Werner Spohn im Gespräch mit GFF-Chefredakteur Reinhold Kober Stelllung zu den Rückgängen bei der eidgenössischen Muttergesellschaft: „Diese haben vor allem mit unserer Sonnenenergie-Sparte zu tun. In den Bereichen Holz/Metall-Systeme für Fenster und Fassaden gibt es keine großen Rückgänge“, lässt sich der Verkaufsleiter Deutschland Meko vernehmen. Doch werde Schweizer seine PV-Aktivitäten beibehalten – und habe dazu einige Strukturen neu ausgerichtet.

GFF-Online informiert mehrmals täglich über die wichtigsten Neuheiten von der Bau in München.

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GF Fuchs: Neun Prozent Wachstum bei Becker

Im Exklusivinterview mit sicht+sonnenschutz für das große Februarheft zur R+T hat sich Dieter Fuchs (61), Geschäftsführer von Becker-Antriebe, aufgeräumt präsentiert; sowohl mit Blick zurück auf das Kalenderjahr 2014, das der Anbieter mit Sitz im hessischen Sinn mit einem Wachstum von neun Prozent auf 50 Millionen Euro sehr erfolgreich beendete, als auch im Vorgriff auf die nächsten Monate. Auf der R+T stehe für das Unternehmen die wichtige Bestandskundenpflege im Vordergrund, wenngleich der Erfolg zahlenmäßig kaum messbar sei. Für den weiteren Verlauf des Jahres seien die Vorzeichen in manchen Auslandsmärkten – die Exportquote liegt bei 40 Prozent – nicht so schlecht, wie es bisweilen dargestellt werde; während in Deutschland, wo Fuchs den Marktanteil für Becker-Antriebe auf 15 Prozent taxiert, mit dem niedrigen Zinsniveau und einem anhaltend positiven Konsumklima die Voraussetzungen für Markterfolge günstig seien.

Die Zeitschrift sicht+sonnenschutz veröffentlicht in ihrer großen R+T-Ausgabe ein ausführliches Interview mit Dieter Fuchs (unser Bild; Foto: Kober).

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Heimtextil: Zwei-Jahres-Rhythmus für Sonnenschutz im Gespräch

Stellen die zumeist im ViS organisierten Anbieter aus dem Segment innen liegender/textiler Sonnenschutz künftig nur noch alle zwei Jahre auf der Weltleitmesse für Heimtextilien in Frankfurt aus? Laut Axel Schindler, bei Marktleader MHZ verantwortlich für das Marketing, gibt es Argumente, die für derartige Überlegungen sprechen: „Nehmen Sie die R+T, da schaut alle drei Jahre wirklich die ganze Welt auf Stuttgart“; dieser Exklusivitätscharakter komme in Anbetracht des jährlichen Turnus in Frankfurt schwerlich auf. Auf der anderen Seite streicht Schindlers Pendant Dorina Wießner bei Erfal heraus: „Die Heimtextil ist bei uns gesetzt, weil sie die wichtigste Messe für die Raumausstatter ist.“ Trotz des langen Schattens der R+T und weil sich die maßgeblichen Aussteller im Vorfeld mit der Messe zusammengesetzt hatten, fehlte zumindest von den großen Namen aus dem deutschen Markt kaum einer in der ansonsten weiter gelichteten Sonnenschutz-Halle; aber nicht nur das: Durch eine geschlossenere Anordnung der Teba, Kadeco, Liedeco usw. präsentierte sich die Eingangssituation in 5.1 mit deutlicher Aufwertung. Und auch was die Vorstellung der reinen Textilkollektionen angeht, hat Frankfurt weiter seinen Platz in der sicht+sonnenschutz-Branche. Darüber hinaus besetzte MHZ (unser Bild; Foto: Kober) das Thema Augmented Reality. Kunden hatten Gelegenheit, mit dem Tablet am Stand Teilbereiche aus dem Portfolio in dafür vorgesehene Projektionsflächen einzusetzen; Fachpartner sollen mit diesem Tool ihren Kunden illustrieren, wie dieser oder jener Behang aus dem Sortiment am ausgewählten Fenster wirkt.

sicht+sonnenschutz berichtet in seiner Februarnummer mehrseitig über die wichtigsten Themen und Neuheiten auf der Heimtex.

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