R+T markets: Messe-Erfolg außer Frage

Die R+T in Stuttgart bleibt ein Phänomen. Mehr als zwölf Monate, ehe im Februar 2021 der Startschuss für das nächste Branchentreffen der Sonderklasse fällt, haben sich 800 Aussteller ihre Präsentationsflächen gesichert. Bei der R+T 2018 waren es laut Kommunikationsleiterin Vanessa Kunz (unser Bild, mit Sebastian Schmid, im Gespräch mit R+T markets-Chefredakteur Reinhold Kober – Foto: Messe Stuttgart) mehr als 1.020 Firmen gewesen, die ihre Produkte und Dienstleistungen inszenierten – doch laut Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologiemessen, steht es jetzt schon fest, dass „das Messegelände nächstes Jahr voll sein wird“.

Welches Thema dabei die Gastronomie spielt und warum die trendigsten Outdoor-Entwicklungen schon jetzt aufgebaut werden, erfahren Sie auf www.sicht-sonnenschutz.com im Videointerview mit Vanessa Kunz und Sebastian Schmid sowie ab Herbst ausführlich in der neuesten Ausgabe unseres englischsprachigen Magazins R+T markets.


Kompakte Markisenschulung

sicht+sonnenschutz ist bei den Herstellern Somfy, Würth und Parà/Tempotest zu Besuch. Diese veranstalten heute im Schulungsraum in der Ismaninger Niederlassung von Würth einen ihrer zehn Workshop zum Thema Markise. In Zusammenarbeit entwickelten die Hersteller 2019 ein neues Schulungskonzept das Gewebe, Antrieb sowie Montage der Markise miteinander vereint.

Zu Beginn startete Nikolaus Kratz von Parà/Tempotest und erklärte die Herstellung des Markisentuchs, Unterschiede der Gewebe und ging zum Schluss auf den Umgang mit Reklamationen ein. Danach erläuterte Damian Mnich, Produkttrainer der Somfy Akademie die Vorteile von Funksystemen und zeigte den Teilnehmern die Programmierung einzelner Anwendungen und deren Verknüpfung mit smarten Lösungen wie Amazon Alexa. Den Abschluss machte Daniel Rumpf, Trainer Dübel & Brandschutz bei Würth, mit Tipps und Richtlinien zur Markisenmontage. Er veranschaulichte den Teilnehmern, was beim Anbringen alles zu Beachten ist, und ging dabei u.a. auf unterschiedliche Untergründe und Werkzeuge ein.

Mehr über die Markisenschulung lesen Sie in der sicht+sonnenschutz 2-3/2020.

Foto: Kellner

 

 



Markisen: Welche Trends bestimmen den Markt?

Darüber hat sicht+sonnenschutz mit Ines Schmidt, Geschäftsleitung und Verkaufsmanagement bei Villatrium Schmidt, gesprochen. Der Experte für Haustüren, Fenster, Glashäuser und Wintergärten mit Standort im niedersächsischen Sickte bei Braunschweig begeistert mit einer rund 800 Quadratmeter großen In- und Outdooraustellung. Kunden erhalten dort tolle Ideen für ihre Bedürfnisse und können die Sonnenschutzprodukte live in der Anwendung erleben. „In der modernen Architektur ist der kubische Baustil besonders beliebt“, sagt Schmidt. „Das spiegelt sich auch bei den Markisen wider.“ Ein Renner im letzten Jahr sei u.a. das Pergolasystem Q.bus von Nova Hüppe gewesen, das als freistehende Lösung oder als an die Fassade montierte Markise angeboten wird. Bei den Profilfarben liegt laut Schmidt Anthrazitgrau in matter Ausführung klar vorn. Auch die Tücher sind vorwiegend dezent gehalten, z.B. in Anthrazit oder Erdfarben.“Knallige Töne sind out“, weiß sie.

Mehr über die aktuellen Markisentrends sowie die bevorzugten Antriebsarten lesen Sie im Special von sicht+Sonnenschutz 2-3/2020.

Foto: Friedrichs

Heimtextil 2020: Inspirieren lassen in entspannter Atmosphäre

Die 50. Ausgabe der Heimtextil ist heute gestartet. Bis zum 10. Januar haben Besucher noch die Möglichkeit, sich zu neuen Trends in Sachen Objekt- und Wohntextilien zu informieren. Die Atmosphäre ist entspannt und bietet dank schön gestalteter Stände viel Inspiration. Die Redaktion von sicht+sonnenschutz treibt sich heute insbesondere in Halle 8 herum; sie widmet sich dem Thema Window and Interior Decoration. Wir haben die Neuheiten von Erfal, Jab und Co. unter die Lupe genommen. Top Themen sind bei vielen Unternehmen weiterhin smarte Antriebe und digitale Drucke. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Newsletter oder in der Februarausgabe von sicht+sonnenschutz.

Ein kleines Highlight in Halle 8 ist der zentrale Stand des DecoTeams. Dort findet drei mal täglich eine Deko-Show statt. Moderatorin ist die aus dem Fernsehen bekannte Enie van de Meiklokjes (siehe Foto). Sie stellt neue Trends unter dem Motto „Coolor is back“ vor und zeigt verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Die Show lockte viele Besucher, die den Darstellungen von van de Meiklokjes folgten.


VFF: Leitfaden zur Montage als Messethema

Der Verband Fenster+Fassade bringt im „Leitfaden zu Planung und Ausführung der Montage (LzM) von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung“ eine aktuelle Publikation zur FENSTERBAU FRONTALE an den Messestand; gleichzeitig soll eine App, zunächst im Fassadenbereich, die Bandbreite an digitalisierten Informationsangeboten erweitern: „Wir wollen uns da etwas moderner aufstellen“, sagte VFF-Geschäftsführer Frank Lange auf dem heutigen Weihnachts-Branchen-Presse-Treffen des Verbands an der Frankfurter Geschäftsstelle. Ulrike Döbel (unser Bild; Foto: Kober) nutzte die Gelegenheit, auch in Vertretung von Vorsitzendem Walter Lonsinger, etwas zu den Aktivitäten von A/U/F im abgelaufenen Jahr zu sagen. So habe sich die Zahl der Mitglieder 2019 um 23 auf jetzt mehr als 200 Unternehmen gesteigert, sei ein Volumen von 33.000 Tonnen eingesammelt worden.

Was Frank Lange über eine gemeinsame Verbändepräsenz in der Hauptstadt sagte, lesen Sie in GFF 1/20. In Kürze ist das aufgezeichnete Gespräch mit dem VFF-Geschäftsführer vor unserer Videokamera auf www.gff-magazin.de verfügbar.


Warema: Cloud-basierte App-Steuerung zur Messe

Wer von weiter weg die Anwesenheit simulieren möchte, indem er die zur Straße orientierte Verschattung verfährt, oder einfach sicherstellen will, im Garten nicht an seine WLAN Grenzen zu stoßen, für den sind Cloud-basierte Bedienlösungen wie die WMS WebControl pro-Applikation von Sonnenschutz-Marktleader Warema das Mittel der Wahl. Beim Termin mit Tatjana Lührs, Head of Smart Building Solutions Bernd Riedmann (unser Bild; Foto: Kober) und Rüdiger Dümig, Head of PM für diese Sparte, hat sich sicht+sonnenschutz-Online heute ein Bild davon gemacht, was Messebesucher zur Neuheit auf der FENSTERBAU FRONTALE erwartet. Und dann kommt noch ein richtiger Hammer für Nürnberg, ein für Warema (und auch großenteils die Branche) komplett neuer Weg zu SmartHome, über den wir noch nicht sprechen dürfen.

Infos zum Exklusivtermin in Marktheidenfeld finden Sie in den Jännerausgaben der Zeitschriften GFF und sicht+sonnenschutz, der Newsletternummer 1/20 des GFF Report sowie hinsichtlich des noch unveröffentlichten Themas in sicht+sonnenschutz 2-3.


VfS: Der kleine Sicherheitsverantwortliche

Zum Auftakt des dreitägigen Seminars „Der kleine Sicherheitsverantwortliche – Mechanik“ am heutigen Dienstag erfuhren die Teilnehmer, welche baulichen Maßnahmen zur Vorfeldsicherung es gibt und wie einbruchhemmende Fenster und Türen funktionieren. Zu der Veranstaltung hatte der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) ins niedersächsische Hildesheim eingeladen. Gerald Lomp, Polizeihauptkommissar beim Landeskriminalamt Niedersachsen a.D., stellte die DIN 18104 Teil 1 und 2 zur sicherheitstechnischen Nachrüstung von Fenstern und Türen sowie die DIN 1627, Prüfnorm zur Bewertung von einbruchhemmenden Eigenschaften von Türen, Fenstern und Vorhangfassaden, vor. Mit einem Schraubendreher ausgerüstet, konnten die Teilnehmer selbst einen Einbruchversuch starten und sich davon überzeugen, dass auch Ungeübte in der Lage sind, ein Standardfenster innerhalb weniger Sekunden zu öffnen. „Das Thema Sicherheit muss noch stärker in den Köpfen der Menschen ankommen“, sagte Lomp.

Mehr über das VfS-Seminar lesen Sie im Rahmen der Vorberichterstattung zur Perimeter Protection 2020 in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.


ITRS: Neustart mit viel Muskelkraft

Der Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz (ITRS) hat auf seiner heutigen Mitgliederversammlung die Änderung der Satzung in einem wesentlichen Punkt beschlossen: In Zukunft soll es unter dem Dach des ITRS nur noch zwei starke Fachgruppen geben: die Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) und die BKTex, in der die bestehenden weiteren Fachgruppen als Fachausschüsse fortleben. Durch die schlankere Struktur will sich der Verband zukunftssicher aufstellen. Insbesondere der Bedarf an ehrenamtlichen Positionen, für die sich meist nur schwer Bereitwillige finden lassen, reduziere sich deutlich. Bislang standen den insgesamt acht Fachgruppen je drei Personen im Vorstand vor. Diese Zahl reduziert sich nun auf sechs.

Nachdem die Mitglieder die Satzungsänderung beschlossen hatten, galt es für die neue BKTex-Gruppe den Vorstand zu wählen: Einstimmig bestimmten die Stimmberechtigten Stefan Regenfuß (Röder) zum Vorsitzenden, zu dessen Stellvertretern wählten sie Roger Remmel (Edscha) und Christopher Musculus (Musculus). Für die Familie Musculus gab es weiteren Grund zur Freude: Sandra Musculus war zuvor als Schatzmeisterin in das ITRS-Präsidium gewählt worden. Dort folgt sie auf Michael Teckenberg. Morgen geht es weiter: Dann will sich die IVRSA als Verein im Verein gründen.

Den ausführlichen Bericht zur Tagung lesen Sie in der Januarausgabe der sicht+sonnenschutz.


Zu Besuch bei Renson nahe Gent, Belgien

110 Jahre – solange gibt es Renson schon. Dem belgischen Unternehmen ist das hohe Alter nicht anzusehen, wie sicht+sonnenschutz-Redakteurin Andrea Mateja heute beim Besuch des Firmensitzes nahe Gent, Belgien, feststellen durfte. Das Gebäude ist modern und auch Look und Feel in Produktion und Showroom spiegeln das wider. Das mag wohl auch daran liegen, dass Renson einen hohen Wert auf Innovationen legt. „Zehn Prozent der Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. 75 Prozent des Wachstums der vergangenen fünf Jahren sind auf unsere Innovationen zurückzuführen“, sagte Roel Berlaen, PR-Verantwortlicher bei Renson. Das Streben nach Innovationen soll dem Zweck dienen, Räume für das gesunde Wohnen zu schaffen. Um seine Systeme zu testen, entwickelte Renson kürzlich auch das neue Concept Home (siehe Foto), ein Einfamilienhaus für Real-Life-Tests. Eine Besichtigung dieses Gebäudes, stand ebenfalls heute auf dem Plan. Morgen geht es dann zum neuen, sich noch im Bau befindlichen Outdoor Experience Center.

Alles zum Besuch von sicht+sonnenschutz bei Renson lesen Sie in unserer Januarausgabe.


Light+Building wird 20


Vernetzung ist eines der zentralen Themen auf der Light+Building 2020, die vom 8. bis zum 13. März 2020 unter dem Motto „Connecting.Pioneering.Fascinating“ stattfindet. Das ist heute auf der Pressekonferenz zur 20. Ausgabe der Weltleitmesse deutlich geworden. „Vernetzung und Systemintegration, wer diese Themen als Handwerker nicht angeht, wird für Kunden zunehmend uninteressant“, sagte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingold Jakobi. Aus diesem Grund nehme dieser Bereich auf der Light+Building einen immer wichtigeren Platz ein. Mit der Vernetzung geht die Gebäudeautomation einher, die hier wiederum Branchen wie den Sonnenschutz tangiert. „Das Handwerk muss gewerkeübergreifend denken und handeln“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Ähnliches war auch von Klaus Jung, Geschäftsführer Fachverband Elektroinstallationssysteme des ZVEI, und Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer Fachverband Licht des ZVEI, zu hören, die mit Marzin und Jakobi in einer Podiumsdiskussion die Schwerpunkte der Light+Building besprachen.

Mehr über die Light+Building 2020 lesen Sie in der Januarausgabe von sicht+sonnenschutz.