Das Unternehmen Glatz feiert sein 125. Firmenjubiläum. Dabei wird eines deutlich: Nichts ist so beständig wie der Wandel.
Seit 1895 gib es den Schweizer Sonnenschirmhersteller Glatz. 125 Jahre, in denen sich die Branche wandelte. "Das Sortiment hat sich substanziell verändert. Wir sind heute eine der letzten traditionellen Schirmfabriken, die aus dem ursprünglichen Sonnenschirmgeschäft kommt, die noch substanziell in Westeuropa produziert", sagt Markus Glatz, Inhaber und Geschäftsführer bei Glatz. Dabei sei die Firma noch relativ jung und eine der ersten, die konsequent auf Gartenschirme gesetzt habe.
Wandel in den 90er-Jahren
Das Jahr 1988 sei relativ schwierig für den Schirmhersteller gewesen, erinnert sich Glatz. "Zu dieser Zeit haben sich die zweiten Produktionsstätten wie Nähereien und Konfektionen in den Osten nach Polen, Ungarn und Tschechien verlagert. Und als dann Mitte/Ende der 90er-Jahre viele nach China gingen, hat das einen ganz schönen Wind durch die Branche fegen lassen", erklärt Glatz. Damals, 1996, hätte eine Nähstunde in der Schweiz etwa 36 Frank gekostet. In Polen betrug der Preis etwa 2,50 Euro und in China 25 Cent.
Wie es die Firma schaffte, den Wandel zu überstehen, und was den Schweizer Sonnenschirmhersteller Glatz ausmacht, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der sicht+sonnenschutz .
