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Konferenz für Architektur und Innenarchitektur 17. Docomomo Germany Konferenz

Modern Movement and Digital Challenges ist das Thema der diesjährigenC und wird von der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) organisiert.

Welche Chancen bietet die Digitalisierung, um die Wahrnehmung, die Anerkennung und damit die Erhaltungschancen von Bauten der Moderne zu verbessern? Modern Movements and Digital Challenges ist das Thema der diesjährigen Docomomo-Deutschland Tagung. Diese findet am 6. März in der Akademie der Künste in Berlin statt. Inhaltlich geht es nicht nur um technische Aspekte, wiez.B.  digitale Tools im Entwurf und zur Lösung besonderer Herausforderungen gerade beim Bauen in historisch wertvoller Substanz beitragen, sondern auch um die Rolle, die digitale Medien bei der Vermittlung von moderner und zeitgenössischer Architektur spielen.

Die Tagung ist in drei Themenblöcke gegliedert. In ihren Keynote-Vorträgen beleuchten die Architekten Matthias Sauerbruch und Donatella Fioretti/José Gutierrez Marquez das Verhältnis von Alt zu Neu in ihren Projekten und Veränderungen in der Baukunst.

Themenblock 1: From Archives to the City

Im ersten Themenblock From Archives to the City berichten Vertreter der europäischen Städte Kaunas, Skopje und Antwerpen über ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung von Archivmaterialien zu Gebäuden und welche Bedeutung dies für die Identifikation der Gesellschaft mit dem jeweiligen Ort hat.

Themenblock 2: From Files to Media

Anschließend werden anhand von drei Beispielen im Block From Files to Media die Zugänglichkeit bzw. die Schwierigkeiten bei der Zugänglichmachung der Informationen für die Öffentlichkeit thematisiert. Welche Potenziale bietet die Partizipation der Bevölkerung an der Erweiterung und Pflege der Informationen, insbesondere derjenigen, die vorher kein Interesse hatten?

Themenblock 3: Research to Practice

Research to Practice stellt Forschungsprojekte zu Anwender-Tools vor, die die Arbeit in der Städtebau- und Architekturpraxis erleichtern wollen. Stichpunkte hier sind Big Data, Photogrammetrie und Geodaten. Vor allem aber stellt sich die Frage, was BIM im Heritage-Bereich leisten kann.

In seinem Film und seinen Fotografien zeigt der Architekturfotograf Jean Molitor abends, dass Kunst die Wahrnehmung schärft und dadurch neues Bewusstsein für Gebäude der Moderne oder Architektur im Allgemeinen geschaffen werden kann.

Hier geht es zur Anmeldung: : http://www.th-owl.de/fb1/fachbereich/conference-2020.html

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