Tortechnik -

Hohe Anforderungen an Antriebe dokumentiert und geprüft So zeigen Torbauer und Hersteller ihren Kunden Qualität

Mehr Sicherheit für Fachhändler und Endkunden: Mit diesem Ziel hat der Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore (BAS.T) sein neues Qualitätssiegel vorgestellt. Damit sollen die genannten Gruppen deutlich einfacher einen geprüften Torantrieb für ihre kraftbetätigten Toranlagen finden.

Wir möchten den Endkunden und Fachhändlern mit dem BAS.T-Qualitätssiegel zeigen, dass die damit ausgezeichneten Torantriebe, Steuerungen, Schranken und Sicherheitseinrichtungen einen hohen technischen Standard erfüllen und den gesetzlichen Normen entsprechen“, sagte BAS.T-Geschäftsführer Olaf Heptner bei der Vorstellung des Siegels im Torantrieb-Prüfzentrum des Verbands im hessischen Kalbach. Zudem sollen Torantriebhersteller sich mit dem Label von Wettbewerbern abheben, die sich nicht an die geltenden Normen halten.

Vorteil für Torbauer

Der Torbauer sei damit rechtlich in einer guten Position und könne seinem Kunden im Zweifelsfall nachweisen, dass er sich über die Sicherheit der Torantriebe und Komponenten Gedanken gemacht habe. Zudem spare er Zeit für die Prüfung der Dokumente, ob sein verbauter Torantrieb alle relevanten Normen erfüllt. Ein gewählter Ausschuss des BAS.T prüft alle Anforderungen, die der Verband für das Siegel formuliert hat, anhand von Zertifikaten, Verkaufsunterlagen und Prüfberichten. Eine regelmäßige Rezertifizierung soll einen dauerhaft hohen Qualitätsstandard sichern.

Das sagt ein Torbauer

Aktuelle Normen und Richtlinien dienen als Grundlage für die Anforderungen, die das Siegel an Produkte stellt. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung der Maschinenrichtlinie, weil es sich bei Antrieben um eine Teilmaschine handelt, die der Torbauer zu einer Gesamtmaschine mit dem Tor zusammenfügt. Unter anderem müssen Antragsteller auch das Drehmoment und die Nennkraft des Antriebs nachweisen. Torbauer Théo Diederich, Geschäftsführer der Firma Zens in Luxemburg, bewertet das Label positiv: „Ich bin überzeugt vom BAS.T-Qualitätssiegel, weil ich dem Endkunden damit Qualität signalisiere. Zudem wird mir das Label in der Kommunikation mit unseren
Aufsichtsbehörden in Luxemburg helfen.“ Er wird mit dem TÜV-Label und dem BAS.T-Siegel werben und sich damit vom Wettbewerb abheben: „Wir werden das Siegel in Annoncen in lokalen Zeitungen zeigen und auch auf unserer Webseite und in der Konformitätserklärung nutzen“, sagt der Unternehmer. Zusätzlich sieht er eine größere
Rechtssicherheit für den Monteur. Im Fall eines Streits habe er mit dem BAS.TSiegel eine hohe Qualität des eingesetzten Antriebs dokumentiert.

Exklusiv für Mitglieder

Das BAS.T-Qualitätssiegel bleibt exklusiv den Mitgliedern des Verbands vorbehalten und gilt nur für die jeweils geprüften Produkte, nicht für weitere Produktserien. Bei Labelprodukten muss der Nutzer den Nachweis für die Baugleichheit mit dem geprüften Produkt führen. Nach bestandener Prüfung veröffentlicht der BAS.T die zertifizierten
Produkte auf seiner Internetseite unter www.bast-online.de. Das Label können Unternehmen in Rot-Weiß oder Schwarz-Weiß auf der Verpackung, in der Betriebsanleitung und produktbezogenen Verkaufsunterlagen von Torantrieben und Komponenten sowie auf dem Produkt einsetzen. In den kommenden Monaten will der Verband auf Messen, in der Presse und auf der Internetseite des BAS.T für das Siegel werben.

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