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Internationaler Fachkongress zur Gebäudehülle der Zukunft Hochhäuser aus Holz bauen: das macht Sinn

Advanced Building Skins veranstaltet vom 2.bis 3. Oktober 2017 in Bern die 12. Internationale Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft - Conference on Advanced Building Skins. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen neueste Entwicklungen im Design von Gebäudehüllen sowie neue Produkte zur Steigerung der Energieeffizienz von Dach und Fassade.

Kevin Flanagan von PLP Architecture aus London eröffnet als Keynote-Referent die diesjährige Konferenz. Flanagan wird den Oakwood-Tower präsentieren, ein Projekt, das er gemeinsam mit der Cambridge University plant. Der Oakwood Tower wird mit 300 Metern das weltweit höchste Holzhaus sein und gleichzeitig das zweithöchste Gebäude Londons. Zum Vergleich: in Deutschland sind die beiden größten Holzhäuser 25 Meter hoch; Ende 2018 soll in Wien das 84 Meter hohe Holzhaus ("HoHo") fertiggestellt werden.

Bauen mit Holz hat Zukunft

Bauen mit Holz ist nachhaltig, weil Holz CO2 aufnimmt; gleichzeitig ist Holz eine erneuerbare Ressource. Beim Oakwood Tower werden 65.000 Kubikmeter Holz verbaut, die zuvor zirka 50.000 Tonnen CO2 aufgenommen haben, heißt es im Prospekt zum Oakwood Tower. Im Gegensatz zum Holz ist die Herstellung von Beton und Stahl sehr energieintensiv. Prof. Stefan Winter, Leiter des Lehrstuhls für Holzbau und Baukonstruktion an der Technischen Universität München vertieft das Thema Holzbau am Nachmittag des 2. Oktober in einer eigenen Session. Referenten aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz werden die Zukunft des Holzbaus mit vorgefertigten Holzfassadenelementen erörtern. Die Session von Prof. Winter findet in deutscher Sprache statt.

Internationale Experten am Start

Insgesamt referieren auf der diesjährigen Conference on Advanced Building Skins mehr als 250 Referenten aus 40 Nationen in 38 Sessions. Die USA stellen mit 30 Referenten das stärkste Kontingent. "Bei der Programmplanung haben wir uns an der von Karlin Research zusammen gestellten Liste orientiert, die jährlich U.S. amerikanische Architektur- und Ingenieurbüros in den Kategorien Design, Nachhaltigkeit und Business Performance bewertet", erklärt Andreas Karweger, Geschäftsführer von Advanced Building Skins aus Wilen.

Details zur Teilnahme

Die Architektenkammern von Baden Württemberg, Hessen und NRW erkennen die Konferenz als Weiterbildungsmaßnahme an und vergeben bis zu 14 Fortbildungspunkte für die Teilnahme an der Konferenz. Die Konferenzgebühr beträgt 680 Euro und beinhaltet die Konferenzdokumentation mit den Manuskripten der Referenten und Mahlzeiten während der beiden Tage. Frühbucher, die sich bis zum 31. August anmelden, erhalten einen Rabatt von zehhn Prozent (612 Euro). Das detaillierte Konferenzprogramm und Informationen zum Rahmenprogramm sowie Registrierung unter: www.abs.green.

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