Branche -

Rollladen Schmidt startet mit dem R+S-Tag in die Hauptsaison "Die Kunden kommen heute nur wegen der Produkte"

Am 25. März war Rollladen- und Sonnenschutztag – Rollladen Schmidt in Durach bei Kempten hat den Anlass genutzt, zwei Tage der offenen Tür zu veranstalten. sicht+sonnenschutz hat sich die Aktivitäten vor Ort angesehen.

Samstag, kurz nach zehn Uhr, Durach bei Kempten: Die ersten Kunden betreten die Räumlichkeiten in der Karlsberger Straße 1, andere nehmen die Exponate auf der Freifläche davor in Augenschein. Auch wenn es nach Alltag klingt – für Rollladen Schmidt ist dies kein gewöhnlicher Samstag. An diesem 25. März ist Rollladen- und Sonnenschutztag – und der Fachbetrieb mit Hauptsitz in Aalen und einer Niederlassung im Allgäu nutzt den vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) ins Leben gerufenen Branchentag, um Kunden sein umfangreiches Produktprogramm vor Augen zu führen und diese ausführlich zu beraten. "Wir haben den R+S-Tag zum Anlass genommen, zwei Tage der offenen Tür zu veranstalten und sowohl am Samstag als auch am Sonntag zu öffnen“, erläutert Betriebsleiter Peter Marton. Für den Betrieb stellt der jährliche Event im Frühling immer auch den Start in die Hauptsaison dar. "Mit dem ersten Sonnenschein geben sich die Kunden die Klinke in die Hand“, sagt Marton.

Um die potenziellen Kunden in Empfang zu nehmen, sind für die beiden – in der Heimatzeitung groß beworbenen – Tage der offenen Tür jeweils vier Mitarbeiter eingeteilt. Laut Marton ist diese Mannschaftsstärke für den erwarteten Kundenansturm auch notwendig. "Wir arbeiten mit diesem Konzept sehr erfolgreich. Die Kundenzahl ist über die Jahre hinweg immer gleich hoch.“

Am R+S-Tag gibt es Produkte satt

Auf großes Brimborium wie ein Fest zelt oder warme Speisen hat Rollladen Schmidt für seine R+S-Tage verzichtet – stattdessen stehen für die Kunden Butterbrezen, Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke bereit. Das hat einen Grund. "Die Kunden kommen wegen der Produkte, nicht wegen des Begleitprogramms“, weiß Marton aus Erfahrung. Aus diesem Grund hat der Betrieb bei seinen Lieferanten Leiner, Roma und Teckentrup zu diesem Anlass zusätzliche Ausstellungswägen für seine Außenfläche geordert. "Wir können so unsere Kunden umfangreich in formieren.“

In seinem Schauraum wiederum zeigt Rollladen Schmidt neben Rollläden, Raffstores und Insektenschutzlösungen insbesondere Markisen. Laut Marton ist die Kassettenmarkise Fino von Leiner bei den Kunden am beliebtesten. "Sie ist filigran, sieht toll aus und lässt sich bis zu einer Spannweite von sechs Meter mit nur zwei Konsolen befestigen – und das bei einem guten Preis- Leistungs-Verhältnis“, hebt der Betriebs leiter hervor. Aber auch wenn sich die meisten Kunden seinen Angaben zufolge noch für eine Markise als Ter rassenbeschattung entscheiden – jeder zehnte Kunde frage bereits ein Terrassendach an. Das Umsatzverhältnis zwischen Markise und Terrassendach schätzt er auf zirka 70 zu 30 Prozent.

Terrassendächer sind gefragt

"Terrassendächer boomen und liegen im Trend, um große Bereiche zu verschatten – aktuell noch mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Marton. Neben dem Wunsch, mehr Zeit im Freien zu verbringen – Stichwort: Outdoor Living – führt der Fachmann die aktuelle Finanzlage als Grund für die höheren Investitionen in den Sonnenschutz auf der Terrasse an. "Kunden investieren lieber in ihre Immobilie, anstatt ihr Geld mit niedrigen Zinsen auf der Bank liegen zu lassen.“ Hinzu komme, dass es im Allgäu generell zahlungskräftige Kunden gebe.

In seiner Ausstellung zeigt Rollladen Schmidt als Topprodukt u.a. den Q.bus von Leiner. Für zusätzlichen Regen- und Windschutz empfiehlt Marton dessen Weiterentwicklung, die Pergola Sunrain Q, oder das Lamellendach Bavona von Klaiber, das seit Kurzem ebenfalls auf der Fläche vor dem Betrieb aufgebaut ist. Als Alternative zu diesen beiden Lösungen hat das R+S-Unternehmen das neue Terrassenglassystem Area von Leiner im Programm. "Es gibt viele Möglichkeiten, eine Terrasse zu verschatten“, sagt Marton. "Die Kunst ist es, herauszubekommen, welche Lösung der Kunde tatsächlich benötigt.“ Dazu dienen auch die Beratungsgespräche im Verlauf der beiden R+S-Tage des Fachbetriebs.

BVRS-Aktivitäten rund um den R+S-Tag

Zum R+S-Tag hat der Kölner Fachbetrieb Rolladen Handel Porz L. Urban eine Aus zeichnung für seine 1.000. Kundenbewertung mit der Note sehr gut erhalten. Geschäftsführer Andre Urban nahm den Preis der Fördergesellschaft Qualität im Handwerk (qih) aus den Händen von BVRS-Geschäftsführer Christoph Silber-Bonz entgegen. Die beiden Branchenvertreter waren bereits eine Woche zuvor anlässlich eines Gesprächs zwischen Politik und R+S-Handwerk in Bonn zusammengetroffen. Dieses drehte sich um die aktuellen Anforderungen an die Förderung der handwerklichen Aus- und Weiterbildung. Die Gesprächsrunde komplettierten MdB Dr. Claudia Lücking-Michel, Bezirksbürgermeister Guido Déus sowie der bisherige Geschäftsführer des Bonner Fachbetriebs Specht, Hans-Georg von Goscinski, und dessen Nachfolger Christian Jakobs.

© sicht-sonnenschutz.com 2017 - Alle Rechte vorbehalten