Lamilux: kein Umsatz ohne Ertrag

Mit 28 Jahren hat Dr. Heinrich Strunz die Geschäftsführung von Lamilux von seinem Vater übernommen. Seitdem ist sowohl die Größe als auch die Reichweite des Rehauer Familienunternehmens stark gewachsen: So verzeichnete es im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 230 Millionen Euro – „Wachstum ist kein Selbstzweck, der Ertrag steht im Vordergrund“, wie der promovierte Jurist präzisierte. Der Bereich Tageslichtelemente ist eine von zwei etwa gleich großen Unternehmenssparten. Im Gespräch mit dem geschäftsführenden Gesellschafter wurde deutlich, dass ihm der Standort Oberfranken besonders am Herzen liegt. Er engagiert sich für die Region auf vielfältige Weise, etwa als Vizepräsident der IHK für den Regierungsbezirk.

Alle weiteren Details des Exklusivinterviews mit Dr. Heinrich Strunz lesen Sie unserer Septemberausgabe.

Hunter Douglas präsentiert sich zu documenta

Hunter Douglas Components nutzt die größte, alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung documenta für zeitgemäße Kunst in Kassel, sich seinen nationalen und internationalen Kunden zu präsentieren. 150 Firmen aus ganz Europa mit durchschnittlich zwei Besuchern, sagt Friedrich W. Petrat (unser Bild; Foto: Kober) sicht+sonnenschutz-Online, werden am Ende des Kunstevents der Einladung gefolgt sein; und neben in Reihe gebrachten Rentierschädeln, die auf den Entzug der Lebensgrundlage für die Sami durch entsprechende Schießbefehle der norwegischen Regierung aufmerksam machen sollen, Themen wie die transparente Duette Qualität Batiste Sheer oder das bisher nur in anderen Märkten vertriebene Doppelrollo Facette erlebt haben. „Kein Unternehmen wird die Herausforderungen der Zukunft für unsere Branche allein bewältigen, auch nicht HD“, lautet Petrats Credo – Potenzial für Zusammenarbeit reiche von der gemeinsamen Produktentwicklung über Vertriebs- und Marketingstrategien bis hin zu exklusiven Dessinierungsmöglichkeiten durch die Digitaldruck-Optionen.

sicht+sonnenschutz hat sich vor Ort einen Eindruck verschafft und mit Kunden wie Teba und Alukon gesprochen; die Berichterstattung zum Termin finden Sie im Septemberheft.

Heydebreck: MotoGP – die Rechnung geht auf

Raceday am Sachsenring: Die achtköpfige Besuchergruppe unter der Führung von Team Saxoprint Germany-Sponsor Michael Heydebreck (mit Bianca Höller, kaufmännischer Leiterin), Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens, bricht um 7.30 Uhr vom Hotel in Chemnitz aus auf, um mit Hunderttausend Anderen die Rennstrecke zu entern. Während private Racefans gespannt verfolgen, ob in der Königsklasse der Bayer Jonas Folger von P5 aus die Sensation schafft, hat das Unternehmen für Heydebreck auch eine andere Dimension; der Hobby-Rennfahrer bringt im Zuge seiner Sponsoringaktivitäten per anno 30 Kunden auf die Events in Sachsen, Misano, Mugello & Co. – „im geschäftlichen Miteinander ist hernach spürbar, dass die Beziehung zwischen uns als Lieferant und den Betrieben nochmal intensiver geworden ist“, sagt er zu sicht+sonnenschutz.

Die ausführliche Berichterstattung zum Kundenevent folgt in der Septemberausgabe der Fachzeitschrift sicht+sonnenschutz.

Heydebreck: Rollladen & Racing am Sachsenring

Michael Heydebreck, Geschäftsführer von Rollladenbauer Heydebreck in Forstern bei München und selbst ehemaliger Rennfahrer, hat zum Deutschland-Grand Prix der MotoGP an den Sachsenring geladen. Mit dabei (v.li.n.re.): Tim Röckle (Rollladen Sonnenschutz Hans Frey Leonberg), Michael Heydebreck, Jörg Felser (Felser GmbH München), Christian Ober (RTS Ober Schnaitsee), Bianca Höller (kaufm. Leiterin Heydebreck), Marcus Astroth (Huber Sonnenschutz Höhenkirchen-Siegertsbrunn), Klaus Röckle (Rollladen Sonnenschutz Hans Frey Leonberg; unser Bild – Foto: Kober) und sicht+sonnenschutz. Die Firma Heydebreck ist seit drei Jahren im MotoGP-Sponsoring engagiert.

Ein ausführlicher Bericht folgt in sicht+sonnenschutz 9/17.

Karriere im Handwerk vor Ort

Vor etwas mehr als einem Jahr hat sich Moritz Reiser selbständig gemacht. sicht+sonnenschutz hat ihn heute besucht und sich auf den aktuellen Stand bringen lassen. Die Auftragslage bezeichnete Reiser als gut: „Der Steuerberater freut sich jeden Monat.“ In Stephanskirchen nahe Rosenheim montierten Reiser und Mitarbeiter Sandro Murru heute mehrere Vorbaurollläden an die Fenster einer Arztpraxis und des daran anschließenden Privathauses. Nicht alles lief glatt. Die Führungsschienen lieferte der Hersteller ohne Vorbohrungen. „Das kostet uns insgesamt wohl ein paar Stunden mehr, alle Leisten selbst zu bohren“, sagte Reiser. Dennoch schritt die Montage bis zum Mittag gut voran.

 
Den kompletten Bericht lesen Sie in der Juliausgabe von sicht+sonnenschutz.

Heroal gibt Qualitätsversprechen

Einen Meilenstein in der Qualität von Aluminium-Profilen will das Systemhaus Heroal mit seiner neu eingeweihten Qualitätsstrasse setzen. Mit Hochgeschwindigkeitskameras prüft das Unternehmen die Oberfläche jedes fertigen Profils und jeder Leiste. Per Software dokumentiert der Hersteller die Ergebnisse jeder Prüfung, nachprüfbar für Kunden. Nach der Kontrolle schützt Heroal jede Hauptsichtfläche der Bauteile mit einer Folie bis zur Abnahme auf der Baustelle. „Wir garantieren unseren Kunden, dass jede Oberfläche unter der Schutzfolie qualitativ hochwertig ist“, sagte Geschäftsführer Konrad Kaiser.

Mehr zur Qualitätsstrasse von Heroal lesen Sie in der Ausgabe 7/8 der sicht+sonnenschutz.

Servis Climax: Vertrieb in Deutschland neu aufgestellt 

Servis Climax, der mährische Sonnenschutz-Komplettanbieter in Vsetín (CZ), der seinen Umsatz seit 2013 bis Ende Jahr fast verdoppelt haben wird, stellt seinen Vertrieb im deutschen Markt neu auf. Ab sofort, das erfuhr sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober im Gespräch mit Commercial Director Ing. David Zabcik (li.) und Mehrheitseigentümer/CEO Miroslav Jakubec (re. – unser Bild; Foto: Čadová/Servis Climax) heute vorab vor Ort, arbeitet das Unternehmen zwischen Flensburg und Garmisch in einer exklusiven Vertriebspartnerschaft mit Nova Hüppe und Büscher zusammen. Das bedeutet, dass bestehende Servis Climax-Kunden ab sofort von den insgesamt 18 Außendienstmitarbeitern der beiden deutschen Partner betreut werden, die an ihren Standorten Oldenburg (Hüppe) und Göttingen (Büscher) mit jeweils fünf spezifisch qualifizierten Mitarbeitern eingehende Fachfragen zu den Produkten aus Vsetín bearbeiten. Während der ersten Monate im Jahr erhielten die Betriebe gemeinsamen Besuch von den Außendienstlern der Partnerfirmen und dürften somit auf die vertriebliche Änderung bestens vorbereitet sein. „Es ist seit Jahren so, dass Nova Hüppe in Deutschland unser größter Raffstore-Kunde war – Büscher beliefern wir bei Rollläden und Innenjalousien. Umgekehrt kauft Servis Climax bei Hüppe Komponenten für Markisen und Wintergartenbeschattungen, bei Büscher Plissees“, erklärt David Zabcik. Daher sei es ein konsequenter Schritt, nun mit dem kompletten Sortiment aus einer Hand beim Kunden aufzutreten.

sicht+sonnenschutz hatte zum dritten Mal Gelegenheit, mit den handelnden Personen in Vsetín zu sprechen, und berichtet in seiner großen Sommerausgabe auf vielen Seiten über Servis Climax.

Sonnenschutz kommt in der Berufsschule an

Glas und Sonnenschutzsysteme in der Gebäudehülle: dieses Thema diskutierten Metallbauschüler der David-Röntgen-Schule in Neuwied, Lehrer Michael Höhler mit den Experten Ulrich Lang und Horst Rexroth von Warema und Wolfgang Böttcher von Saint-Gobain Glass. Wärmeschutz, Sonnenschutz, Einbruchschutz und weitere Funktionen fordern den Bauteilen im Gebäude viel ab: deshalb müssen Glas- und Sonnenschutzsysteme auf die Anforderungen des Bauherren abgestimmt werden. Dabei stellte sich heraus: Einstellbare Faktoren von Wärmeeintrag, U-Wert, Schallschutz bis Lichttransmission, etc. über flexible Produkte ermöglichen eine klimaaktive Fassade, die dem Kunden Mehrwert bietet. Mit dem Expertengespräch will Pädagoge Höhler den Wissenstransfer von der Praxis in die schulische Theorie fördern. Die Berufsschüler profitieren dabei von der Praxiserfahrung der Branchenexperten.

Mehr zum Expertengespräch lesen Sie in der Ausgabe 6/2017 der sicht+ sonnenschutz-Schwesterzeitschrift Glas Fenster Fassade.

3. Kompetenztag: Ehret begeistert seine Fachpartner

Bei seinem 3. Kompetenztag hat Ehret einen neuen Rekord erzielt: 150 Fachpartner – davon fast ein Drittel aus Frankreich – aus Frakamen zur Veranstaltung an den Firmensitz in Mahlberg. Der Hersteller von Fensterläden aus Aluminium blickt auf sein bestes Geschäftsjahr zurück. Seit 2011 hat das Unternehmen seinen Umsatz um 70 Prozent gesteigert, wie Vertriebsleiter und Prokurist Andreas Schnaase betonte.

Um weiter zu wachsen, hat Ehret u.a. in den Maschinenpark investiert und seine Fertigung weiter automatisiert. Eine neue Verpackungsanlage reduziert Transportschäden. Zudem richtet sich der Hersteller internationaler aus und nimmt jetzt auch den spanischen Markt ins Visier. „In Deutschland können wir nur noch durch Verdrängung wachsen“, sagte Schnaase. Potenzial gebe es ferner in Frankreich, wo Ehret bereits heute 60 Prozent seines Umsatzes erzielt. Produktseitig punktet das Unternehmen aktuell u.a. mit seinem RC2-geprüften Fensterladen. Eine Innovation kündigte Schnaase für 2018 an, pünktlich zum 50. Geburtstag des Unternehmens.

Einen ausführlichen Bericht zum Ehret Kompetenztag mit Stimmen von Geschäftsleitung und Fachpartnern lesen Sie in der Juniausgabe der sicht+sonnenschutz. Ein Video-Interview mit Andreas Snaase finden Sie Anfang nächster Woche online.

 

Dokumentierte Qualität für Torantriebe 

Der Bundesverband Antriebs-, Steuerungstechnik. Tore BAS.T hat sein neues Qualitätssiegel für Torantriebe und Sicherheitseinrichtungen vorgestellt. Als zusätzliches Merkmal soll der Endkunde damit die Hochwertigkeit des Produkts erkennen. Der Fachhändler zeigt seinen Kunden damit die rechtliche Konformität seiner Leistung und hebt sich von Billiganbietern ab. „Wir legen als Qualitätskriterien die aktuellen Normen und technischen Standards fest, die zertifizierte Antriebe erfüllen müssen.“ Zu diesen Anforderungen zählt unter anderem die Dokumentation der Betriebskräfte.

Mehr zum BAS.T-Qualitätssiegel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.